Archiv April, 2009

27
Apr

Schnappschuss 7

   Von: MasterX in Schnappschuss

Neue Tiere braucht das Land – dachten sich wohl die Götter und begaben sich auf die Suche. Und: sie kehrten mit einigen Jungtieren zurück…
lammkueken

27
Apr

IceT

   Von: Lady Sharina in Schlagzeilen

Geneigte Leser,

wie Ihr vielleicht mitbekommen habt gab es in der vergangenen Woche eine personelle Änderung im Rat Simkeas, weswegen ich die Vorstellung der fleißigen Bibliotheks – Helferinnen für diese eine Ausgabe unterbrochen habe.
Stattdessen stattete ich unserem Chefredakteur IceT einen Besuch ab, dieses Mal nicht, um ihm meinen fertigen Artikel zu übergeben, sondern, um ihn selbst zu befragen.
Ein wenig betrübt war ich schon, dieses Mal keine größere Reise unternehmen zu müssen, sondern stattdessen nur in die weitgehend unerforschten Gebiete von IceT’s Büro vorzustoßen, doch immerhin gab es hier Dunkelbohnentrank.
Mit einem solchen bewaffnet näherte ich mich vorsichtig der angelehnten Tür, hinter welcher hektisches Zettelrascheln und gedämpftes Fluchen einen interessanten Artikel versprachen.
Als ich eintrat dauerte es zwar einen kleinen Moment, doch schließlich hieß er mich und die dampfende Tasse herzlich willkommen und bot mir einen Stuhl an, wobei er mich auffordernd anblickte.

Bevor sich dieser Zustand wieder verflüchtigen konnte, begann ich eilig mit meinem Interview: „Seid mir gegrüßt, IceT. Zunächst einmal Danke für die Zeit, die Ihr Euch genommen habt. Die meisten unserer Leser kennen Euch ja bereits als Chefredakteur des Boten, wie kam es nun dazu, dass Ihr in Zukunft auch die Aufgaben eines Ratsmitgliedes innehaben werdet?“

„Nun, vielen Dank für das Interview, das die gewohnte Aktualität des Trenter Boten abermals unterstreicht…“ Er lehnte sich schmunzelnd in seinem Stuhl zurück und überlegte einen Augenblick. „Nun, ich hatte eine Unterredung mit dem Wächter des Tores und trug ihm verschiedene Anliegen, die künftig den Trenter Boten noch weiter verbessern sollten, vor. Nachdem ich mich mit ihm auf einige Veränderungen geeinigt hatte, die überwiegend mit unserer neuen Anzeigenrubrik zusammenhingen, fragte er mich, ob ich mir neben meiner Tätigkeit als Chefredakteur noch eine Funktion im Rat von Simkea vorstellen könnte. Da ich darin eine gute Möglichkeit sah, aktiv in unserer Welt mitzuwirken, musste ich nicht lange überlegen… ähm, ja.“ Er holte Luft und blätterte nebenher gedankenverloren in einem Stapel Notizen.

Ich sah mir dies einen Moment an, lenkte seine Aufmerksamkeit dann aber mit einem Räuspern doch wieder auf mich und mein Anliegen. „Könnt Ihr uns eventuell mitteilen, was zwischenzeitlich mit dem Ratsmitglied echi geschehen ist?“

IceT sah nachdenklich auf und blickte mich an.
„Nein, echis Schicksal ist mir unbekannt – es wurde aber gemunkelt, dass Tätigkeiten ausserhalb von Simkea seine Zeit stark einschränkten… es gab ja schon einige Bürger, die auch noch von anderen Verpflichtungen genötigt wurden, ihr Treiben in dieser Welt zu unterbrechen. Jedem von ihnen muss mit Verständnis begegnet werden, denn wir wissen alle: nichts ist für die Ewigkeit.“

Ich stimmte ihm nickend zu, in letzter Zeit waren tatsächlich mehr als einer aus dem öffentlichen Leben verschwunden. „Erläutert unseren Lesern doch bitte kurz, welche Aufgaben Ihr in Zukunft bei der Regierung Trents innehaben werdet.“

Mein Gegenüber hob zu einer ausladenden Geste an und fegte dabei den Papierstapel von seinem Schreibtisch, wobei ich mir ein Stirnrunzeln nicht verkneifen konnte. War da nicht mein letzter Artikel…
„Nun, für den Anfang bin ich dafür zuständig, dass Bürgern, die Probleme jedweder Art mit dieser Welt haben, geholfen wird.“, unterbrach er meine Gedanken. „Wir wissen alle, dass vieles in unserer Welt noch nicht vollständig erforscht ist und es noch viel zu entdecken gibt – da kommt es hin und wieder zu seltsamen Phänomenen, und ich werde solchen Bürgern wie auch Neuankömmlingen mit Rat und Tat zur Seite stehen und später, wenn ich selbst die Hintergründe von Simkea etwas näher kenne, aktiv an der Weiterentwicklung unserer Welt mitwirken.“

Wieder fiel mein Blick auf die am Boden liegenden Papiere. „Fürchtet Ihr nicht, durch die künftige Doppelbelastung bei irgendeiner Eurer Aufgaben Abstriche machen zu müssen?“

Vielleicht hatte er meinen Blick bemerkt, auf jeden Fall angelte er nach dem Haufen Notizen unter seinem Schreibtisch und blickte irritiert auf.
„Doppelbelastung? Wie…. achso, äh ja. Das heisst, nein!“ Er hielt kurz inne und sammelte sich einen Augenblick. „Naja, die Zeit wird zeigen, wie sich die Dinge entwickeln werden. Dank einer inzwischen ausgezeichnet arbeitenden Redaktion bin ich zwar hoffentlich nicht ersetzbar, aber der Bote wird auch problemlos erscheinen können, falls ich meine Prioritäten da zeitweise verschieben muss.“

„Werdet Ihr Eure Stellung als Chefredakteur weiterhin in dieser Form inne haben oder werdet Ihr wieder mehr auf die Unterstützung von Maddie Hayes als Stellvertreterin zählen?“

IceT bekam einige Blätter zu fassen, die ihm umgehend wieder aus den Händen glitten und lehnte sich seufzend zurück.
„Wie gesagt: das wird sich zeigen. Maddie Hayes hat mit Euch zusammen ja bereits eine Ausgabe völlig ohne mich veröffentlicht und sehr gute Arbeit geleistet – ich denke, wir ergänzen uns so gut, dass sich da auch weiterhin eine reibungslose Zusammenarbeit ergeben wird.“

„Habt Ihr schon irgendwelche konkreten Sachen, welche Ihr demnächst anzugehen gedenkt?“ Interessiert blickte ich ihn an.

„Momentan bin ich gedanklich noch an einigen Veränderungen zugange, die speziell den Trenter Boten betreffen – aber ich denke, zunächst werde ich mich in die bestehenden Projekte einbringen.“

Nach einem kurzen Blick auf meine Notizen folgte die nächste Frage: „Was an unserer Welt würdet Ihr gerne ändern?“

Er dachte kurz nach, ehe er antwortete. „Im Großen und Ganzen gefällt sie mir schon recht gut, wie sie ist. Ein baldiges Ziel sollte aber noch mehr Vielfalt sein, um der wachsenden Anzahl von Bürgern gerecht zu werden und jedem wieder ein passables Auskommen zu sichern.“

Ich lächelte verstehend, das war in letzter Zeit in der Tat für einige ein wunder Punkt. „Was wünscht Ihr Euch denn für die Zukunft Simkeas?“

IceT schmunzelte mich über den Schreibtisch hinweg an. „Dass niemand von uns die Lust verliert, aktiv daran teilzuhaben, und wir weiter täglich aufs Neue die Welt entdecken und ein Teil davon sind.“

„Gibt es noch irgendetwas, was Ihr unserer geschätzten Leserschaft mit auf den Weg geben wollt?“

„Selbstverständlich. Ich möchte an dieser Stelle sehr herzlich allen Lesern danken, die nach wie vor großes Interesse an unserer Zeitung zeigen, und gleichwohl den vielen Bürgern danken, die mir als Neuankömmling einst geholfen haben, mich hier zurechtzufinden, und damit all das hier erst ermöglicht haben!“

Ich beendete meine Notizen, erhob mich und ließ mich zu einem kurzen Knicks hinreißen. „Dann bedanke ich mich für Eure Zeit und Geduld.“

„Die Freude war ganz meinerseits, teure Liala!“ Ein wenig unsicher blieb ich noch stehen und warf einen unauffälligen Blick in IceT’s Dunkelbohnentranktasse – manche Angewohnheiten lassen sich eben nicht unterdrücken – und füllte diese noch einmal, ehe ich sein Büro verließ und mich auf den… nun zugegebenermaßen nicht unbedingten weiten Rückweg zu meinem Schreibtisch machte.

Und nächste Woche, werte Leser, erfahrt Ihr an dieser Stelle natürlich wieder alles über eine der Mitarbeiterinnen unserer Bibliothek. Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit.
Liala

27
Apr

Auf Klettertour zum Modegipfel

   Von: Vishvadika in Schlagzeilen

Letzte Woche begaben wir uns, meine werten Leserinnen und Leser, auf eine wunderschöne Almwanderung.
Diese Woche möchte ich mit Ihnen eine abenteuerliche Kletterpartie vorbereiten. Das Adorasgebirge bietet wohl für jeden Naturfreund ein besonderes Schmankerl: Hier sind die wunderbarsten Felsen, Schluchten, Schneehaine und Steilwände. Verwunderlicherweise hat sich, in diesem steinigen Gebirge, ein kraftvoller junger Apfelbaum gegen Wind und Wetter behaupten können. Und auch ein ein Bach plätschtert hier im grünen Flussbett friedlich dahin und singt leise sein Lied von der Unendlichkeit.
In dieser anmutigen Umgebung wollen wir uns nun entspannen und vielleicht ein gemütliches Picknick wagen.

Wir brauchen:

Festes Schuhwerk, vornehmlich Stiefel oder zumindest Lederschuhe, die noch gut in Schuss sind. Sie wollen doch nicht barfuß auf spitzen Steinchen und Geröll balancieren, oder haben Sie etwa einen Fakir in der Verwandtschaft?
Hemden und Tuniken in schwarz oder schneeweiß, denn dies sind die Farben, die mit diesem Ort, der die Extreme verbindet wie kein anderer, in Einklang sind.
Umhänge in ebensolchen Farben oder ein fester, warmer Fellumhang.
Wurfanker mit Seil und Hacke – um hier ins Bild zu passen sind diese beiden Accessoires unerlässlich. Das Wurfankerseil wird lässig über die Schulter oder um die Hüfte geschlungen, die Hacke trägt man beiläufig mit sich. Nun wird Sie niemand mehr für einen Städter halten!
Platin-, Gold- oder Silberschmuck. Ein Bergbewohner, der viel auf sich hält, wird sicherlich das Herz des Gesteins, die Edelmetalle, stolz bei sich tragen. Dies sollten Sie sich zu eigen machen, damit auch Sie strahlen wie eine silbrige Gebirgselfe – oder ein goldsüchtiger Zwerg.
Und nicht zuletzt:
Einen großen Rucksack voller Leckereien. Hier können Sie sich gern auf unserer Rezepte-Seite Anregungen holen, schließlich soll unser Ausflug ins Gebirge nicht nur ein visueller Genuss werden – auch die anderen Sinne wollen schließlich feiern.

Welches ist Ihr persönlicher Lieblingsschmuck für die Bergbesteigung?

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In diesem Sinne, lassen Sie sich den Bergwind um die Nase wehen!

1. Wie bringst du deine Feinde zur Strecke?
a) Ich habe Feinde? Was? *heul*
b) *muhahaha* *Blutbad veranstalt*
c) Ich denke mir irgendwas ganz Tolles, furchtbar Grausames aus…

2. Was passiert später mit den Leichen?
a) Keine Ahnung… Um die Drecksarbeit kümmern sich meine Berater…
b) Welche Leichen? Man, ich wollt doch gar keine Leichen!
c) *muhahaha* *Wasser aufsetzt*

3. Würdest du mit einem/einer attraktiven Rebellen/Rebellin in die Kiste steigen?
a) Nein… natürlich nicht…
b) *muhahaha* *Messer schleif*
c) Was soll’s… Ich will auch mal meinen Spaß haben.

4. Wie kleidest du dich als Herrscher Simkeas?
a) Ich trage nur schwarze Tuniken/Hemden und darüber meinen schwarzen Umhang.. Nur schade, dass es noch keine Schuhe in dieser Farbe gibt…
b) Am liebsten: gelb, grasgrün oder zinnoberrot… *Freude*
c) *muhahaha* *kuschelige Selbstumarmungsjacke anhab*

5. Und zum Schluss: Wie sieht es mit Kindern aus?
a) Kinder… lecker… *sabber*
b) Auf jeden Fall… Ohne Kinder könnt ich nicht leben!
c) Niemals… Ich will Simkea regieren und keine Windeln wechseln!

Hier gehts zur Auswertung…

1.
a) Friede-Freude-Eierkuchen Typ
b) Psychopath
c) Imperator

2.
a) Imperator
b) Friede-Freude-Eierkuchen Typ
c) Psychopath

3.
a) Friede-Freude-Eierkuchen Typ
b) Psychopath
c) Imperator

4.
a) Imperator
b) Friede-Freude-Eierkuchen Typ
c) Psychopath

5.
a) Psychopath
b) Friede-Freude-Eierkuchen Typ
c) Imperator

Psychopath: *muhahahaha* –> Und jetzt verständlich für alle: Aus dir wird zwar nie ein Weltherrscher, aber dafür gibst du den perfekten Psychopathen ab… Herzlichen Glückwunsch^^

Imperator: Willkommen im Club der Weltherrscher! Du hast einen scharfen Verstand, lässt dich nicht überrumpeln und weißt genau, was Sache ist.

Friede-Freude-Eierkuchen Typ: Du bist viel zu nett für diesen Posten! An der Spitze hast du besser nichts verloren. Aber das ist ja nichts Schlechtes. Freu dich über diese Gabe, aber bitte lass die Finger von der Weltherrschaft.

27
Apr

Und nun?

   Von: Alphia in Leserbriefe

Biesty lief jeden Tag zum Taubenschlag und kam jedes Mal traurig in die Redaktionsräume zurück.

Keiner wollte ihr etwas mitteilen.

Also setzte sie sich hin und schrieb sich selber einen Brief:

papier

27
Apr

Exzentrische Tage

   Von: Feelicitas in Schlagzeilen

 

Es gibt Tage, an denen erwacht man mit einem Gefühl, als könne nichts schief gehen. Man beginnt den Tag schon mit einem Lächeln, das mit der Sonne um die Wette strahlt, die Arbeit läuft wie von allein. Nichts kann die gute Laune erschüttern, die Welt in all ihrer Schönheit scheint einem zu Füßen zu liegen. Kurz – der perfekte Tag.

Andere Tage beginnen schon mit dem schlechten Gefühl, dass alles, was man anpackt misslingen wird. Die Stunden tropfen dahin, man scheint wie durch Sumpf zu waten, so schwer sind einem die Schritte. Die Arbeit geht einem nicht von der Hand, kurz – es ist ein Tag der 20er Würfe.

Und dann gibt es die Tage, die einen narren. Sie sind von Glücksgefühl und tiefem Elend, lassen sich nicht zuordnen. Das Schicksal spielt mit uns Katz und Maus, voll Neugier, wie wir damit wohl umgehen mögen. Diese Tage sind es, die uns zu merkwürdigem Handeln veranlassen, die uns leicht exzentrisch werden lassen können.

Es sind halt exzentrische Tage…..