Archiv für Sparte ‘Feiern und Events’

4
Sep

Gegenstände am Boden

   Von: Alexa Viator in Feiern und Events

Lieber Neuling,

 

wenn du am Boden Gegenstände siehst, egal was, darfst du das gerne aufheben. Aber bedenke bitte, an welchen Ort du dich befindest. Bist du z. B. im Trenter Umland und siehst ein paar Äpfel am Boden liegen, dann darfst du die Äpfel gerne aufheben.

Doch bist du am Lager oder am Marktplatz in Trent und du siehst mehrere Gegenstände am Boden liegen oder sogar eine Torte, die an dem Ort aufgestellt ist, dann gilt folgende Regel: du darfst dir gerne etwas nehmen. Aber nicht zu viel. Immer nur eine Kleinigkeit.

Und bei der Torte gilt: ein Stück. Das reicht.

Von den Gegenständen, die da dann am Boden liegen, möchte jeder etwas haben. Bitte bedenke das. Denn es wird ungerne gesehen, wenn ein einzelner Simkeaner einfach so alles nimmt.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du dir was nehmen darfst oder wieviel, dann frag einfach lieber einmal zu viel nach als sich alles zu nehmen. Keiner reißt dir den Kopf ab, wenn du dir etwas nimmst.

 

(Alexa Viator)

 

So Notizen mal sorgfältig auffalte. Nicht das nachher schon der nächste Geburtstags von Chucky heraneilt und ich das hier immer noch mit mir herum trage.
 
Gut Ding will eben wie immer Weile haben. In Simkea brauch eben alles seine Zeit.
 
Jetzt aber zum Wesentlichen. Es wurde eingeladen von Chucky höchstpersönlich. Ich glaube, ich war noch nie persönlich in seinem Haus und könnte auch gar nicht beurteilen, ob es im Normalfall abgeschlossen ist. Nillicwyed war zumindest schon direkt hindurchgelaufen, bis in den Garten und hielt in aller Seelenruhe Ihre Füße in den Teich. Dabei beäugte sie genaustens die Fische darin und vermutet, dass da vielleicht gleich nicht mehr alle so ganz geradeaus schwimmen können. Chucky ist unter dessen noch ein wenig in Hektik, bittet jedoch, die ersten Gäste sich ruhig schon mal am Buffet zu bedienen. Trotzdem entgeht seinen Argusaugen nicht, was Nillicwyed da mit seinen Fischen anstellt und bittet sie doch flehend, die Armen alle am Leben zu lassen. Eilig ist er zum Lager gewetzt, um noch die letzten paar Dinge für die Fete zu organisieren. Erleichtert stellt er beim Heimkehren fest, das die Partygäste sein Haus stehen gelassen haben und auch die Fische noch leben. Taraxas schlägt unterdessen vor, das Füße waschen ne gute Idee wäre. Nillicwyed gibt auf und verschwindet eiligst im Bad. Chucky rief dann noch wissend hinterher, das seine Wanne auch gefüllt ist.
Nillicwyed gibt auf und verschwindet eiligst im Bad. Chucky rief dann noch wissend hinterher, das seine Wanne auch gefüllt ist.
 
Baldrin hingegen, hatte bereits die ersten Schwierigkeiten, die Party überhaupt zu finden. Rein raus rein raus und wieder weg. Laut rufend teilte er mit, dass die Burg einfach zu groß sei. Ein Teil der Gäste rief laut zurück, das man sich im Garten befände und das der ein wenig übersichtlicher wäre. Taraxa hatte in der Zwischenzeit mit den Fischen gespielt, vermutlich um sie wieder zu versöhnen, nach der Fußattacke. Sie benutze Nyarla Thotep seinen Schwanz hierfür und legte Ihn unauffällig ins Wasser. Als dieser wieder erwachte, zog er Ihn sogleich aus dem Teich, direkt inkl. eines Fisches, der noch an diesem baumelte. Verdutzt betrachtete Nyarla Thotep diesen, völlig erstaunt, wo dieser denn nun her käme.
 
Baldrin war immer noch in seinem Chaos verstrickt, zuerst wurde der Weg nicht gefunden, dann wurde das Geschenk vergessen. Samuela versuchte noch, ihn zu beruhigen, dass das Geschenk sei, das er anwesend ist. Jedoch war sich Baldrin da noch nicht ganz sicher und erklärte, es möge durchaus Wesen geben, die ja eher behaupten, das Geschenk sei, wenn er wieder ginge. Ein wissendes Grinsen zuckte über Samuels Gesicht. Taraxa war unterdessen auch nicht viel netter und machte ganz unauffällig den Gastgeber darauf aufmerksam, das Nyarla Thotep versuchen würde Fische aus dem Teich zu stehlen.
*Zwicker während des Lesens Ihrer Notizen ein wenig zurecht rückt*
 
Es ist ja interessant, was man alles zu Lesen bekommt, da wird einmal gefragt, ob alle Anwesenden damit einverstanden sind, das der Artikel im Boten kommt wegen neuer Datenschutzverordnung, des Weiteren wird von der eigenen Tochter reingerufen, das sie das Käseblatt eh nie liest und der nächste Hobbyschreiber plärt rein, wer das den überhaupt schreiben würde und ob das die Calisto wäre die dann sowie nie Zeit hat was im Boten zu schreiben. Außerdem sollen Gerüchte umhergehen, dass mich, wer aus dem Boten ausgeschlossen hat, weil er mit dem Boten abgeschlossen hat.
 
*Zwicker wieder mit erhobener Augenbrauche zurechtrückt und die Luft scharf einzieht.
 
Wir konzentrieren uns einfach mal wieder auf die schönen Sachen der Feier, wie z. B. das große Feuerwerk, das Herr von Maretan extra an diesem Tage spendete.
 
Klamdor für seinen Teil, wollte sich dann doch lieber anständig verhalten, wenn wieder der Bote von allem Wind bekäme. Das rief ein paar neugierige Wesen hervor und er sollte das Ganze doch mal aufklären. Vielleicht war es auch erklären, im Grunde genommen lief es aber auf das gleiche heraus, am Ende war man bei Bienchen und Blümchen und jeder war nach dieser klärenden Runde voll im Bilde, inkl. des Boten.
Heimliche Boykotte der Feier gab es offensichtlich auch. Jemand ganz Geheimes, der seine Spuren gut zu verwischen wusste, warf doch tatsächlich eine Stinkbombe in die Versammlung rein. Nach einigem schütteln, rum schnüffel und abstauben, kam man aber immerhin zu dem Entschluss das ja alle gleich stinken würden und sich somit niemand weiter beschweren könnte. So nahm die Feier weiter Ihren Verlauf und die Gäste liessen sich Ihren Spaß nicht nehmen.
 
Irgendwann kam der Zeitpunkt, da schwelgte man in längst vergangener Zeit. 9 Ganze Jahre zählte Chucky schon in Simkea. Allerdings ist das nicht ganz das Alter, welches er widerspiegelt, da er kurz zu lange eingeschlafen ist und Ihm daher ein Stück seiner Erinnerungen fehlt. Sogar eine Liebschaft vor seiner Samuela soll es gegeben haben. Legolas begleitete Ihn einen Teil seines Lebens. Dies ist aber schon sehr lange her und seit 7 Jahren darf er sich mit dem Frechdachs Samuela die schönen Stunden von Simkea teilen.
Da Chucky gerade so eine gelöste Zunge hatte, wurde die Gelegenheit genutzt, ihm weiter seine Geschichte und anderen Pläne aus der Nase zu ziehen. Ob durch die gute Laune oder dem Alkohol gelang dieses auch ganz gut. Über seine weiteren Pläne in Simkea musste Chucky auch nicht lange nachdenken, er war mit dem Burgbau beschäftigt. Da wäre ordentlich was ranzuschaffen, das würde ihn erst mal eine Weile beschäftigen.
Irgendwann kam ich auch selber zur Party dazu geschlittert und begrüßte meinen Lieblingsschwiegersohn, welches einige der Gäste zu irritieren schien. Grundsätzlich war sich die Runde auch einig, dass hier eh manche Verwandschaftssituationen etwas schwierig zu durchschauen waren. Grade wenn dann auch noch Drachen mit Mäusen verwandt währen usw. Ich für meinen Teil beteuerte, dass solange sich Chucky und Samuela nicht weitervermehren würden, meine Verwandschaftsgrade hier eindeutig zu überschauen seien. Offensichtlich schien das Samuela umgehend aufzuwecken und sie meinte Chucky, bräuchte wirklich für diese große Stadtwohnung noch ein paar Bewohner. Erleichternd stellte ich im ersten Moment fest, dass er dieses damit abwinkte das die, nur Dreck auf den Teppich tragen. Dieses Problem wollte Samueela aber geschickt umgehen und konterte, das die doch die ersten Monate eh nur rum getragen werden und das auch gerne von Oma Cali.
 
…..Zwicker beim Schreiben hüstelnd zurechtrückt….
Ich muss offensichtlich für einen Moment die Sprache verloren haben, die ersten Gäste schauten sich schon besorgt um und Samuela vermutete sogar einen Ohnmachtsanfall. So langsam drang es durch mein Ohr bis hin zur letzten Gehirnzelle. Samuela hatte in der Tat das böse Wort gesagt: OMA! Midna jedoch sprang schon in der Gegend rum: Ich bekomm ein Brüderchen oder Schwesterchen? Samuela prustet vor lauter lachen fast Ihr Bier durch die Gegend und muss noch aufpassen, das sie sich nicht komplett daran verschluckt. Sie stellte fest, wenn Midna sich schon so freut, das Chucky da nicht viel entgegenzusetzen hat.
 
Taraxa versuchte noch, die verschiedene Familienverhältnisse zu sortieren. Es kam zu Unsicherheiten ob jetzt Nillicwyed oder Samuela die Frau von Chucky ist oder beide. Diese Rechnung hatte sie aber ohne Samuela gemacht, diese stemmte sofort die Hände in die Hüften und begann ihren Platz zu verteidigen. Es wurde wohl eindeutig mal wieder Zeit, Chucky eine Markierung zu verpassen. Ich befürchtete schon fast, das sie ihn an Ort und Stelle an den Haaren wegziehen würde zum nächsten Altar.
Nillicwyed hatte etwas Probleme mit der Höhe vom Buffettisch. Als Schildkröte hat man es auch nicht leicht und dann kugelt man auch noch auf seinem Panzer rum und die Füße strampelten in der Luft. Irgendwie kam der Gestaltenwandlerin dann auch der Grund wieso sie so lange nicht mehr als Schildkröte unterwegs war. Die Überlegung wieder ein Mops zu werden, kam Ihr in den Sinn. Den will auch nicht ständig wer in die Suppe werfen. Schon taten sich Stimmen auf, dass Mops gegrillt am Spieß sicherlich auch gehen würde. Die Überlegung stand im Raum, dass es dann wohl dochbesser ist, wenn Sie wieder eine Frau werden würde, sie das jedoch lieber ohne Alkohol im Blut machen würde, wer wüsste sonst schon, was sonst bei der Gestaltumwandlung tatsächlich rauskäme.
 
Nach und nach kamen die allseits beliebten Simkea Spiele auf den Tisch. Es wurde gezogen und geworfen was das Zeug hielt und auch der Alkohol floss weiter in Strömen. Irgendwann hauts aber auch den stärksten Krieger um und nach und nach brauchten alle ein wenig Schlaf. Also verabschieden wir uns hier aus einer gelungenen Feier  und wünschen viel Erfolg bei den nächsten 8 Jahren.
(Calisto)
26
Jun

Dämon knutscht Brautpaar

   Von: Calisto in Feiern und Events

Nun komme ich endlich dazu, einen Artikel zu schreiben, der von etlichen Leuten bereits sehnsüchtig erwartet wurde. Hierzu noch ein paar Worte vorweg:

Es geht um die Hochzeit von Valon und Fiona, und es war mir eine große Freude sowohl an der Hochzeit, als auch jetzt hier im Boten aktiv zu sein, besonders deshalb, da ich Fiona bereits seit langer Zeit kenne, und Valon habe ich im Laufe der letzten Monate ebenso zu schätzen gelernt.
Sämtlichen Behauptungen zum Trotz, dass über dieses Ereignis niemals im Boten berichtet werden wird, sind hiermit übrigens auch ausgeräumt. Denn nur weil man schon länger nichts mehr von mir gelesen hat im Boten bedeutet das nicht, dass ich die Schreibfeder schon an den Haken gehängt habe, und immer wenn niemand damit rechnet tauche ich mal wieder auf um zu schreiben ;-).

Nun aber zu dem, was sich ereignet hat, am 30.5.2018 in der Burgruine in der Nordschneise:
Als es losgehen sollte, kam ich vollkommen abgehetzt an, aber ich hatte noch 20 Sekunden Zeit, kann mir also nicht nachsagen lassen, als Trauredner zu spät gekommen zu sein. Zu meinem Glück waren auch noch nicht alle Gäste anwesend…. oder alle Trauzeugen. Aber beides lies sich im Laufe der nächsten Minuten finden, sehr zur Erleichterung des Paares. Und zur Erleichterung der Reise war eine Spur aus Blumen gelegt, damit auch der Ortsunkundigste den Weg findet. Lupina, Fionas Trauzeugin, verbrachte die Zeit damit, die Braut herzurichten (HERrichten, Erendyra, nicht HINrichten).
Doch dann war es soweit, es konnte beginnen, und Valon konnte nach kurzer Begrüßung die ganze Verantwortung an mich übergeben, doch bevor ich mit der Rede beginnen konnte, stimmte Fio zu ihrem feierlichen Einmarsch ein Lied an. [Das Lied und die dazugehörige Melodie sind am Ende an diesen Artikel angefügt, genauso wie meine vollständige Rede, für alle, die es interessiert]
Durch fortschrittlichste Techniken war es auch möglich meine die Rede von geplanten drei Stunden auf wenige Minuten zu kürzen, sodass bald die entscheidende Frage gestellt werden konnte, auf die alle Anwesenden, besonders das Brautpaar, gewartet hatte.
Anschließend begann die Feier mit einer Menge Glückwünsche, manche klassischer als andere. Taraxa bot an, im Zweifelsfall einfach beide in die Suppe zu stecken, Vidura gratulierte mit ´´Jo, Glückwunsch´´, und jeder tat es eben auf seine Weise. (für alle, die das übrigens durcheinander bringen: erst die Zeremonie, DANN die Feier, nicht andersrum. Es hat sich immer wieder als unpraktisch erwiesen, wenn Brautpaar, Redner und Gäste bereits kaum noch stehen können, wenn die Zeremonie beginnt). Auch an Geschenken wurde nicht gespart, ich werde diese hier jedoch nicht auflisten, das darf das Brautpaar machen, wenn Interesse besteht. Was ich im Zuge der Geschenke jedoch noch erwähnen möchte ist das Geschenk von Valons Trauzeuge Erian, der ein Rätsel als Geschenk mitgebracht hatte, was die beiden noch zu lösen hatten. Ob das Rätsel inzwischen gelöst ist, muss noch in Erfahrung gebracht werden.
Der Hochzeitstanz wurde von Taraxa musikalisch untermahlt, und Gerüchten zufolge ist während dieser Zeit sogar keiner der Gäste im Kochtopf oder Ofen verschwunden. Der rituelle Brautstraußwurf durfte natürlich auch nicht fehlen, auch wenn anscheinend eher der Strauß eine Ratti gefangen hat, und nicht andersrum. Zumindest sah es so aus, nachdem Ratti unter dem Blumengesteck wieder hervorkrabbelte und vehement betonte, dass sie den Strauß nicht gefangen hat.
Zur späten Stunde klang die Feierlichkeit langsam aus, mit einigen späten Gästen, mit vielen bereits gegangenen Gästen und ein paar Gästen, die sich als Packesel getarnt hatten, um alles auch wieder zurück zu Blue zu bringen. Übrigens kam es am Ende der Feier auch noch zu einer Live-Berichterstattung des bekannten Dämonen und kleines hu-beaufsichtiger Caladon Sumno, die alles wichtige zur späten Stunde noch einmal zusammenfasst.
Nach einer Liste der Anwesenden, welche sich auf ´´alle mehr oder minder bekannt aus Funk und … Boten … und zu den üblichen Verdächtigen zu rechnen´´, folge noch einmal die Erläuterung, wer überhaupt heiratet und die Erkenntnis, dass die Burgruine eine Ruine ist, da sie in einem Erdbebengebiet gebaut wurde, so sehr wie der Buffettisch, der Boden, Louhi – welcher eine stützende Schwinge anbot – wackelten und dem Dämon diverse Hickser entlockten.
Soweit die Berichterstattung des Abends, sowohl Live im blauen Chat, als auch hier im Boten, mit Zeitverzögerung.
Für alle, die gerne mehr Details gehabt hätten, redet mit den Leuten die beteiligt waren, das hier soll nur ein Überblick darüber sein, was stattfand, keine komplette Wiedergabe von 50 Seiten Chatlog.
Und nun noch Fios Lied und meine Rede, für alle die es interessiert.
Fionas Lied:
Melodie:

Text:
Wer kann sagen, wohin die Reise geht, die mein Herz bewegt? nur die Zeit…
Wer kann sagen, zu wem die Liebe führt, die mich ganz berührt? Nur mein Herz…
Wer kann sagen, wer mein Glück sein wird und mich nicht verwirrt? Nur mein Herz …
Wer kann sagen, wo ich geborgen bin, wie ein kleines Kind? Nur mein Herz …
Wer kanns sagen? nur mein Herz. …. Wer weiß es? Nur mein Herz.

Traurede:
Zunächst einmal möchte auch ich euch hier begrüßen, zu diesem schönen Anlass. Ich freue mich vorallem, dass ich hier sein darf.
Bevor ich jedoch mit meiner Rede beginnen werde, darf ich zunächst einmal etwas tun, auf das alle hier gewartet haben, und die Braut zu mir bitten.
Der Grund, warum wir uns heute hier versammelt haben, dürfte allen klar sein. Es ist eines der schönsten Ereignisse im Leben eines Wesens, sei es Mensch,Vampir, Blume, Staubfussel, Katze, Fuchs, Wolf, Halbdämon oder Pferd.

Es hat mich sehr gefreut, als ich Fiona und Valon auf mich zukamen und fragten, ob ich ihr Trauredner sein würde. Ich kenne Fiona schon sehr lange, und daher hat es mich umso mehr gefreut, als sie mich fragten, ob ich bereit wäre, heute hier vor euch zu stehen, und für die nächsten drei Stunden eine kurze Rede zu halten. Aus Zeitgründen wurde die Rede jedoch gekürzt, bevor alle versammelten noch einschlafen.

Fio habe ich kennengelernt, über meine liebe Ehefrau, die heute leider nicht hier ist, um euch beide auf diesem Weg zu begleiten. Man muss dazusagen, sie war sehr geschockt, dass ich unseren Rotschopf, damals noch ganz unfüchsisch, nicht oder nur kaum kannte. Aus einer flüchtigen Bekanntschaft hat sich jedoch sehr schnell eine innige Freundschaft entwickelt, die sich jetzt über beinahe zwei Jahre zieht.

Valon dagegen habe ich kennengelernt an einem sonnigen Tag auf dem Markt, als er als vollkommen unbescholtener, und unwissender gestaltwandlicherischer Wolf seine Wege zog, bis ich anfing, Knochen zu werfen um eine Reaktion aus ihm herauszulocken. Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich extra noch Knochen kaufen müsste dafür. Aber es hat sich gelohnt!

Fio hat vieles gelernt, in ihrer Beziehung zu Valon, beispielsweise, dass Geduld manchmal wichtig ist. Aber das bedeutet nicht, dass unser ungeduldiger Fuchs sich auch daran hält. Sie weiß es nur.

Ich könnte jetzt noch vieles über die beiden erzählen, über ihre gemeinsame Reiselust, ihre Abenteuer, die sie erlebt haben, die Pläne, die noch ausstehen, dass keiner von beiden einen wirklichen Plan hatte, was ich hier überhaupt reden soll, aber das sollen sie lieber selbst machen, wenn ihnen danach ist, dafür brauchen sie nicht mich, zumindest nicht heute, wo es viel wichtigeres zu reden gibt.

Genau deshalb möchte ich die beiden bitten, ein paar persönliche Worte, an den jeweils anderen zu richten. Vielleicht auch an die Gäste, das werden wir gleich sehen und hören.

Fiona:
mein liebster wolf, wir sind so verschieden, wie tag und nacht in vielen dingen, und wollten anfangs nur reisepartner sein. doch bei unserer ersten großen reise spürte ich bald, das es anders ist. je länger wir zusammen waren, umso freier fühlte ich mich. konnte alte sorgen loslassen, neu vertrauen finden und wieder unbeschwert lachen. schritt für schritt hast du mir gezeigt, wie lebenswert das leben ist und wie schön zu zweit. so merkte ich, dass unsere gegensätze sich nicht abstoßen, sondern einander ergänzen, wie zwei hälften, die einfach zusammengehören und ohne die andere unvollständig sind. und nun steh ich hier, an einem punkt, den ich dachte nie mehr zu erreichen. und das ganz ohne angst und sorge um die zukunft, stattdessen voller freude und neugier auf den nächsten tag. schon allein dafür liebe ich dich und danke dir. mein nordstern, ich will mit dir meine zukunft gestalten und jeden tag neu entdecken.

Valon:
Fio… es kommt mir wie eine kleine Ewigkeit vor, die es her ist seit wir uns kennen gelernt haben. Und in dieser kleinen Ewigkeit ist meine Liebe zu dir nur immer weiter gewachsen. Wenn man mich nun fragen würde, welcher Moment wohl der wichtigste dafür war, so wüsste ich keine Antwort. Nur eines weiß ich sicher, dass der heutige Moment sicher zu den wichtigsten gehört. Denn dieser Moment ist ein Anfang, für einen Weg den wir nun offizell gemeinsam gehen. Er ist auch ein Ende, für den langen Weg, der uns hier her führte, seit wir begannen von diesem Moment zu träumen. Doch wenn wir in Zukunft an den heutigen Tag zurückdenken wird er irgendwo mitten drin liegen, auf diesem gemeinsamen Weg den ich weiter mit dir gehen möchte. Fio… bisher dachte ich es fällt mir leicht, Worte zu finden… doch hier scheitere ich daran. Es gibt zu vieles, was ich dir eigentlich sagen möchte, und zu wenige Worte um es zu erfassen… So vieles, was ich dir erklären, beschreiben oder bekennen möchte. So viele Gefühle und Gedanken, die mich auch in diesem Moment erfüllen. Und ich wünschte, ich würde so schöne Worte finden um all das zu beschreiben, wie du es gerade in deinem Lied getan hast… *merkt wie es anfängt zu sprudeln in seinem Herzen und Kopf* Mein Herz schlägt nur für dich, und will auch nur für dich weiter schlagen. Ich liebe dich, Fio. Und ich möchte auch noch eine weitere Ewigkeit diesen Weg mit dir gemeinsam gehen und an deiner Seite bleiben. Denn egal wohin der Weg uns führt, bei dir bin ich schon angekommen.

Bevor wir nun zum spannenden Teil der 3-Stunden Rede kommen, nämlich die folgenden 2,5 Stunden, möchte ich die beiden Trauzeugen nach vorne bitten.

Wollt ihr [Erian und Lupina], als Zeugen, dass sie sich getraut haben, die Ehe von Fio und Valon unterstützen und begleiten? Wollt ihr ihnen Beistehen und ihr Glück und Leid teilen?

Dann ist es nun meine Pflicht, aber vor allem auch meine Freude, dass ich jetzt folgende Frage stellen kann: Willst du, Fio, den hier anwesenden Valon zu deinem angetrauten Gatten nehmen, ihn lieben und ehren in guten wie in schlechten Zeiten?
Und willst du, Valon, die hier anwesende Fio zu deiner angetrauten Gattin nehmen, sie lieben und ehren, in guten wie in schlechten Zeiten?

Dann erkläre ich euch hiermit zu Mann und Frau, zu Füchsin und Wolf, zu einem Ehepaar.

Ihr dürft euch jetzt küssen.

(Baldrin)

19
Jun

Eilmeldung! Sommer-Tombola

   Von: Lady Sharina in Feiern und Events

 

Ihr liebt Geschenke?? Ihr mögt Überraschungen??

Dann macht mit!!

Es gibt wieder eine Tombola!

Näheres hier und im Forum nachzulesen.

Regeln:

Jeder darf für sich 2 Lose kaufen. (Pro Los 1H)

Zusätzlich dürfen Lose verschenkt werden, aber nur an Personen die noch keine haben.

Der Spender zahlt diese also bei mir und der Beschenkte bekommt die Losnummern.

Die Heller mir entweder bar geben oder überweisen.

Nicht schweigend was überweisen! Schickt mir auf jedem Fall eine Taube!! Bitte nicht flüstern!!!

(ist ja bekannt das mein PC uralt ist und mein Internet sehr begrenzt. Ich bekomme oft was nicht mit, vor allem wenn mein Internet gedrosselt ist.)

Also wichtig: schreibt mir eine Taube!!!

Das ist auch für die Nr wichtig.

Ihr bekommt dann in der Reihenfolge der Losbestellungen eine Nr, die merken!! Das ist eure Losnr.!

Und wie läuft das nun ab?

Also jeder kann 2 Lose kaufen.

Es werden Spenden gesucht.

Wichtig für die Kleinen!!!

Man kann auch Lose kaufen wenn man nicht spenden kann!

Jedes Los bekommt auch ein Päckchen, keiner geht leer aus!!! (Deshalb werden auch viele Spenden gesucht.)

Zudem gibt es am Ende noch 3 Hauptpreise die unter allen Loskäufern ausgewürfelt werden.

Wo kaufe ich Lose, wer nimmt Spenden an?

Lose gibt es nur bei mir.

Auch die Spenden gehen an mich.

Problem: Ja, aber die Lady treibt sich immer rum wo ich nicht bin. ^^ Im Notfall stell ich das was ihr spenden wollt für 1K in die Wand oder in die Bude. Alles kein Problem. Aber auch hier : Schreibt eine Taube!!!

Was kann ich spenden?? Jedes Päckchen sollte mindestens 1H wert sein, ich hab mich letztes mal aber bemüht bessere zu verpacken.

Also alles was man einpacken kann.

Es wird natürlich auch Geschenkpapier gebraucht!!

Wichtig! Bitte die Spenden nicht einpacken!!!

Und dann? Ich packe Geschenke ein. So viele wie Lose gekauft wurden.

Und jeder Loskäufer bekommt dann eins oder zwei. Achtung! Ich weiß dann nicht mehr was drin ist, also es ist auf jedem Fall ein Ü-Päckchen.

Wenn Sachen, Kleinkram über bleibt? Und was passiert mit den Erlös?

Erstmal kauf ich , falls nichts geeignetes gespendet wurde, was für die Hauptpreise. Kleinkram wird dann verkauft und alles landet in einem Topf.

Mit dem Hellern wird dann eingekauft aud eine Sommer-Strandparty gefeiert. Auf dieser werden dann auch die Hauptpreise ausgewürfelt. :party:

Ihr müsst nicht on sein!! Wer nicht da ist und ein der Hauptpreise gewonnen hat bekommt eine Taube!!

Hab ich was vergessen? Hoffe nicht. :/

———————————–

Und hier nun der Zeitablauf:

Lose kaufen und Spenden von

12.6 bis 30. 6 (hoffe das reicht damit auch Simkeaner deren AW-Mensch gerade im Urlaub ist teilnehmen können)

Ausgabe der Geschenke dann ab 4.7.

Die Party (Und das Auswürfeln der Hauptpreise) wohl lieber in der Woche? Oder Wochenende? Jedenfalls so um 26.7 bis 29. rum.

Nun hoffe ich um rege Teilnahme.

 

Der Bote wünscht viel Spaß!

(Lady Sharina)

15
Mai

Katzes Abschied von Simkea

   Von: Alexa Viator in Feiern und Events

Samstag, der 5. Mai des Jahres 2018, war ein trauriger Tag. Ein beliebter Bewohner von Simkea feierte seinen Abschied. Er, nein, besser gesagt sie, hatte vor, Simkea für immer zu verlassen. Diese Bewohnerin, von der ich hier schreibe, heißt Katze. Viele kannten sie von Anfang an, als sie vor knapp vier Jahren das erste mal die Portalinsel betrat und auch viele andere haben sie im Laufe dieser vier Jahre hier kennengelernt.

Schon vor einer Woche kündigte sie ihren Abschied von unserem schönen Simkea an. Doch sie wollte uns nicht einfach so verlassen. Daher gibt sie heute ihre letzte Feier. Ihre Verabschiedungsfeier am Schlachthaus.

Der Beginn der Feier war mit 16 Uhr angegeben, doch schon um die Mittagszeit begann Katze mit ihren Vorbereitungen, und auch die ersten Gäste erschienen schon.

„Es ist schade für Simkea, aber Katze geht neue Welten erforschen … ich wünsch dir viel Spaß und vor allem Glück dabei“, sagte Madanja traurig zu Katze, als sie am Schlachthaus erschien.

„Und wenn keine Welt so schön ist wie Simkea, dann findest du deinen Weg auch zurück. Da bin ich sicher“, sagte sie weiter.

„Danke, Anja“, bedankte sich Katze herzlich.

„Man muss ja auch nicht nur jammern, ist ja ne Abschiedsparty und keine Beerdigung“, sagte Anja grinsend.

„Da bin ich auch sicher“, sagte Klamdor nickend.

„Kann man mit einer Axt schlachten?“, fragte Klamdor neugierig, als er zur Schlachtbank schaute.

„Sili, geh dich zur Feier des Tages waschen“, wies Taraxa Sililord auf seinen Geruch hin.

„Wenn ich waschen würde, bin nicht ich selbs“, sagte Sililord grinsend.

„Etwas zum üben“, sagte Katze und legte eine Schale voll mit Kirschen auf den Boden. Die ersten Gäste griffen nach jeweils einer Kirsche und fingen an, die Kerne auszuspucken.

„Mal eine Frage Katze“, begann Chris der Siedler und schaute Katze neugierig an: „Was heißt Verabschiedung? Urlaub? Oder verlässt du Simkea ganz?“

„Diese Welt ganz verlassen“, antwortete Katze.

„Darf man fragen, wieso?“, fragte Chris weiter. Katze erklärte Chris daraufhin, dass sie in einer anderen Welt gebraucht wird und sie in dieser neuen Welt viel lernen muss.

Nach und nach kamen immer mehr Gäste und dann pünktlich um 16 Uhr kündigte Katze die Feier mit einem Feuerwerk an, das in ganz Simkea zu sehen war. Auch stellte sie eine Dämmerwälder Kirschtorte für die Gäste auf.

„Ist das Buffett eröffnet?“, fragte Chris der Siedler ungeduldig.

„Aber nicht zu viel futtern, ich mag mit Kirschkernspucken anfangen“, lachte Katze.

„Essen“, rief Sililord freudig und nahm sich ein Käferomelett.

„Muss ich mir Gedanken machen, dass ich gerade die Schlachtbank mit einem Buffettisch verwechselt habe?“, fragte Baldrin pfeifend.

„Ne, die hab ich grad geputzt“, sagte Taraxa.

„KirschkernWeitSpucken. Jeder darf einmal spucken“, rief Katze und die ersten nahmen sich schon eine Kirsche und fingen an, den Kern so weit wie möglich zu spucken. Der erste, der sich an die Ziellinie stellte, war Caileach Sevi Pocos und schaffte es, seinen Kern ganze 12,48 Meter weit zu spucken.

„Cail, nicht nach innen spucken“, sagte Taraxa lachend und spuckte als nächstes ihren Kern. Sie schaffte eindeutig mehr mit 18,17 Meter, während man Knorke Starkbier laut Husten hörte. Nach Taraxa war Baldrin dran, aber sein Kern flog nur 6,57 Meter weit.

„Immerhin nicht wieder verschluckt“, sagte Caileach.

„Es gewinnt die kürzeste Entfernung, oder?“, fragte Baldrin. Knorke Starkbier hatte mittlerweile mit dem Husten aufgehört und schaffte es, seinen Kern ganze 20,31 Meter weit zu spucken.

„Verschlucker dürfen nochmal“, sagte Katze.

„Hölle!“, staunte Knorke.

„Da war Druck hinter“, prahlte er. Doch Krissi übertraf Knorke mit 25,44 Meter, während Sililord es schaffte, seinen Kern zumindest 15,72 Meter weit zu spucken. Als nächstes versuchte ich es. Aber ich brachte es leider nur auf 7,37 Meter.

„Boa, Krissi hat irgendwie geschummelt. Guckt mal, ob da ein Propeller am Kern ist“, feixte Knorke, als er Krissis Kern weit hinter seinem liegen sah. Auch Katze versuchte sich am Spucken und schaffte 14,77 Meter. Doch Chris der Siedler schaffte mit 21,78 Meter deutlich mehr. Unangefochten blieb weiterhin Krissi.

„Hätte ich vorher nicht meine Spuck Kraft verbrauchen sollen“, lachte Sililord.

„Hier spuckts“, sagte Knorke.

„Mag noch jemand?“, fragte Katze und guckte sich um, ob noch jemand spucken möchte.

„Hab einmal gespuckt“, sagte Taraxa, während Katze schnell zum Lager rannte und nur Sekunden später wieder am Schlachthaus erschien. Anschließend gratulierte Katze Krissi und überreichte ihr ihren Gewinn.

„Gibts für´n zweiten Platz auch was?“, grinste Chris. Katze mochte uns Gästen keine Pause geben und sagte: „In Trent sind drei Zettel versteckt, die müsst ihr suchen.“

Im Laufe des Abends wurde noch viel gefeiert, gegessen und getrunken. Gewinnspiele kamen auch nicht zu kurz und auch einige besondere Gegenstände wurden versteigert. Die Erlöse von den Versteigerungen kamen dem Boten und auch dem Fußball zugute.

 

Liebe Katze, vielen Dank für die tollen vier Jahre mit dir! Wir alle, egal ob jung oder alt, werden dich vermissen. Hoffentlich sehen wir uns eines Tages wieder.

 

(Alexa Viator)

 

 

 

 

 

 

1
Mai

Die simkeanische Heuschreckenplage

   Von: Alexa Viator in Feiern und Events

Seit Sonntag, dem 25. März des Jahres 2018 läuft die große Osterquest und viele Simkeaner sind auf den Beinen und durchforsten die Umgebung. Was sie suchen? Eiermünzen. Wo bekommt man die Münzen her? Die allererste Münze erhält man vom Osterhasen. Der erklärt, weshalb er jedem Simkeaner, der ihn anspricht, eine Eiermünze überreicht. Denn der Osterhase kam dieses Jahr nicht dazu, Ostereier zu verstecken. Also dachte er, überlässt er uns das verstecken. Aber er hatte auch keine Ostereier da, die wir verstecken können. Also hat er seine Eiermünzen heraus gekramt. Und wo versteckt man die Eiermünzen? In Grasbüscheln, die seit etlichen Wochen wachsen. Und wo wachsen sie? In den meisten Gebieten. Nun denn, wir wissen nun, weshalb wir die Eiermünzen selber verstecken müssen. Aber nicht nur verstecken müssen wir sie, sondern auch die Eiermünzen der anderen Simkeaner finden und sie wieder verstecken. Nur hat das Finden der Eiermünzen einen Harken für die Grasbüschel. Denn sobald wir eine Münze gefunden haben, reißen wir den Grasbüschel mit raus. Die Grasbüschel sind so zerbrechlich, das sie sofort kaputt gehen, nimmt man eine Münze heraus. Aber keine Sorge, beim hereinlegen bleiben sie ganz. Innerhalb von 15 bis 45 Minuten wachsen die Grasbüschel direkt an einer anderen Stelle nach, so das der Nachschub an Grasbüschel eigentlich nie ausgehen sollte. Und doch ist ein Gebiet nach nur wenigen Minuten leer. Es laufen einfach in einem Gebiet viel zu viele Simkeaner durch, das die Grasbüschel nicht schnell genug nachwachsen.

 

Nach nur drei Tage wurden die Regeln leicht verändert. Bisher konnte man endlos viele Eiermünzen sammeln. Aber dies wurde nun geändert. Ab diesem Tag kann man nur noch maximal zwei Münzen sammeln, dann muss man mindestens eine Münze oder beide in leere Grasbüschel verstecken, bevor man wieder eine weitere Münze einsammeln kann. Dafür wachsen nun die Grasbüschel ein bisschen schneller nach, um den Bedarf nach leeren Grasbüschel entgegen zu kommen.

 

Nach fast zwei Wochen sind immer noch viele Simkeaner unterwegs und suchen die Gegend nach Grasbüscheln. Mittlerweile findet man mehr besetzte Grasbüschel als freie und so mancher durchwühlt mehrere Gebiete, um überhaupt mal eine Münze loszuwerden. Aber wenn man Glück hat, findet man in einem Gebiet mehrere freie Grasbüschel und man kann die besetzten wieder leeren.

 

Nachwort: Vielen Dank an MasterX und seine Helfer/innen, die dieses großartige Event gestaltet haben. Es hat sehr viel Spaß gemacht, nach den Grasbüscheln zu suchen, Münzen herauszunehmen oder hineinzulegen.

(Alexa Viator)

1
Mai

Das riesige Feuer

   Von: Alexa Viator in Feiern und Events

Der letzte Sonntag im März war ein Tag des Feierns. Lady Sharina, die schon sehr viele Jahre in Simkea verweilt, feierte an diesem Tag ihren Geburtstag. Schon mittags begannen die Vorbereitungen zu ihrem Fest, obwohl der Ehrengast noch fehlte. Fleißig sammelten die Marktbesucher Holz, um das kleine Feuer zu schüren und die Gäste trudelten nach und nach ein.

„Wann soll man das Feuer schüren?“, fragte Klamdor und legte sich sein Holz schon zurecht.

„In einer Stunde etwa“, erhielt er die Antwort von einem anderen Marktbesucher.

Die Minuten vergehen und das Holz wird mehr.

„Sollte die Party jetzt nicht losgehen?“, fragte Flummii nach.

„Hat jemand Holz für das Riesenfeuer?“, stellte Flummii die nächste Frage und es werden einige Holzstapel präsentiert.

Klamdor, der auf seinem Holzstapel saß, erwartete schon sehnsuchtsvoll seine Angebetete, die gerade in diesem Moment erschien, und setzte sich neben dem Halbzwerg hin.

„Ich habe 48 Stück“, zählte Klamdor auf, während Gundus nur zwei Stück Holz hatte.

„Dann fangt schonmal an“, forderte Flummii die Anwesenden auf, das Feuer zu schüren.

„Nyarla haben ein Holz“, freute sich die Cheshire-Katze.

„Einfach schüren?“, fragte Fiona unsere Flummii, während die junge Linay den Halbzwerg Klamdor küsste.

„Habe ich etwas verpasst?“, fragte Linay außer Atem.

„Ja, mega viel sogar. Rollende Köpfe“, grinste Taraxa. Doch Linay wurde genau in diesem Moment von einem kleinen Geschenk abgelenkt, das Klamdor ihr hin hielt und das sie schmunzelnd ergreifen wollte. Doch Klamdor zog den Arm mit dem Geschenk wieder zurück und grinste.

„Du bist fies, Klamdor“, schmollte Linay.

Fiona währenddessen stürzte sich auf die Torte und schmatzte den anderen Marktbesuchern etwas vor.

„Typisch … schon wieder bei der Torte“, lachte Valon, als er Fiona bei der Torte entdeckte.

„Ist halt lecker“, sagte Fiona und leckte sich über ihr Mäulchen, während Nyarla ihr Recht gab.

„Und ich hatte nichts davon“, murrte Valon leise.

„Ups. War es das letzte Stück?“, fragte Fiona und guckte verlegen in die Runde.

„Leckermäulchen“, meinte Zitronello.

„Es sei dir gegönnt, meine Naschkatze“, sagte Valon schmunzelnd, während MasterX etwas Unbekanntes mampfte. Fiona hoppste auf Valons Arm und gab ihm ein Stück ihres Tortenstücks ab.

Währenddessen hat Klamdor begonnen, seinen kleinen Holzstapel zu verschüren. Und auch Zitronello fing an, das Feuer zu schüren.

„Mhhhh, danke. Aber ich wette, Lady bringt noch mehr Torten. Ich hätte auch noch warten können“, sagte Valon zu Fiona und genoss das bisschen Stück Torte.

„Ich will auch das, was er da isst“, sagte Taraxa und zeigte auf MasterX. Linay guckte unserem Hüter der Tore beim Essen zu und fing an zu sabbern.

„Dann kannst du mir den Haps ja zurückgeben“, grinste Fiona frech zu Valon.

„Zu spät. Und dafür, das ich auf dich mit der Torte gewartet hab, finde ich, habe ich den Haps verdient“, sagte Valon. Linay beobachtete interessiert, wie das Feuer wuchs.

„Des dauert ja des Feuer … des dauert“, lamentierte Taraxa grinsend, als sie Linays Blick bemerkte.

„Ich tue, was ich kann“, sagte Klamdor schwitzend.

„Tara ist immer am meckern, wenn andere was tun, was sie nicht kann“, sagte Zitronello und streckte ihr grinsend die Zunge raus.

„Zitro, pass auf. Sonst macht sie dir noch Feuer unterm Hintern“, sagte Valon lachend.

„Was machst du da, Zitro?“, fragte Fiona und staunte über die Feuerspringer.

„Vertraust du mir, Fio?“, fragte Valon vorsichtig die Füchsin und nahm sie auf seinem Arm.

„Vielleicht“, grinste Fiona und nickte ihm zu und zusammen sprangen Valon und Fiona übers Feuer.

„Zwerge laufen durchs Feuer“, gab Klamdor an.

„Heia Walpurgisnacht“, zitierte Zitronello.

„Ich dachte über glühende Kohlen“, grinste Linay.

„Hab ich 100 gesagt?“, hustete Flummii.

„Es waren 1000“, räusperte Flummii sich und die Besucher staunten über diese Zahl, während Trafalgar Law begann, das Feuer weiter zu schüren.

„Ganz schön kalt bei euch“, sagte er.

„Ihr schafft das“, sagte Flummii.

„Na denn, müssen wir wohl noch bissl mehr schüren“, Fiona hopste von Valons Arm und holte ihr Holz hervor. Flummii gab währenddessen zu, das sie ihre Notizen falsch gedeutet hatte und es ab 100 Holzstücke nur groß sei.

Die Zeit verging und das Feuer wurde größer, während die Holzstapel immer kleiner wurden. Besucher sprangen übers Feuer, und der eine oder andere Simkeaner fing an zu singen. Auch auf das Geburtstagskind wurde sehnsüchtig gewartet und es wurden schon Vermutungen aufgestellt, weshalb sie zu spät dran war. Es wurde auch daran gezweifelt, ob man überhaupt genug Holz für das riesige Feuer zusammen bekommen würde. Doch es wurde nicht aufgegeben und weiter das wenige Holz zusammen gesucht. Sogar die Holzvorräte, die Alrik verkaufte, wurden aufgekauft.

„Simkeaner schaffen so etwas“, munterte Flummii die Anwesenden auf. Und schon wurde beschlossen, schon mal mit der Feier anzufangen, während Lady Sharina noch auf sich warten ließ.

„Was für ein Höllenfeuer“, staunte Trafalgar Law, „wie oft muss es denn entfacht werden?“

„Tausend“, antwortete Flummii.

Auf einmal zeigte MasterX ein unbekanntes Gemüse herum und schnupperte daran.

„Ui. Was hast du denn da feines, MX?“, fragte Trafalgar Law nach.

„Tausend? Wofür?“, fragte Phillip Lynx nach.

„Tausend Holz für Feuerdrops“, antwortete Flummii.

„40 Prozent ham nu“, sagte Taraxa und Klamdor setzte sich erschöpft hin.

„Dann geh ich mal mein Holz holen“, sagte Philip Lynx und verließ den Markt.

Wieder zeigte MasterX etwas durch die Gegend. Was das war, wusste keiner. Nur dass das Löcher machen konnte. Aber eines wussten wir: es konnte uns gefährlich werden.

„Ich frage nie wieder“, sagte Trafalgar Law und hob die Hände in die Luft.

„Gucklöcher?“, fragte Zitronello nach. Nyarla guckte neugierig in MaxterXs Gerätschaft und wurde von Linay von dort weggezogen.

„Lass das“, sagte sie und wurde von Nyarla verwirrt angeschaut.

„Das ideale Gerät für Spanner in der Badeanstalt“, kicherte Zitronello.

„Da guckt man besser nicht rein, sonst hast du nachher drei Nasenlöcher“, sagte Linay.

„MasterX doch bestimm nicht würde tun“, sagte Nyarla. Taraxa suchte währenddessen das unbekannte Gemüse von MasterX.

„65 Prozent“, sagte Taraxa, als sie sich das Feuer ansah. Die Schürer wurden von Linay angefeuert und unter deren Anfeuerungen legten sie weiter Holz nach. So langsam ruhten sich die ersten Schürer aus, während andere nach Holz fragten. Unbemerkt hatte Flummii eine Ladung Bier aus der Taverne geholt und verteilte dieses an die Besucher des Marktes.

„Wer passt auf, das Trent nicht abbrennt?“, fragte Alexander nach, während Moonstone ungestüm über das Feuer sprang und sich dann am Boden wälzte, um den brennenden Umhang zu löschen. Auch wurde schon vorgeschlagen, die vorhandenen Holzschilder zu verbrennen. Und dann war es geschafft. Das kleine Feuer wurde zu einem riesigen Feuer. Über eintausend Holz wurden dafür verschürt und die anwesenden Simkeaner jubelten.

„Jetzt fehlt nur noch das Geburtstagskind“, sagte Zitronello.

„Ja, die fehlt noch“, meinte Flummii und die ersten holten sich bereits ein paar Feuerdrops aus dem Feuer. Auf einmal holte Klamdor das Geschenk für Linay heraus und überreichte es seiner Angebetenen. Sie nahm es entgegen und fragte, ob sie es hier auspacken sollte, was Klamdor jedoch verneinte. Nach ein paar Witzen, was in dem Päckchen wohl drin sein könnte, forderte Zitronello Linay zum Tanz auf. Doch genau in diesem Moment erschien das Gebutstagskind Lady Sharina am Markt und Glückwünsche, sowie Geschenke fanden den Weg zu ihr.

 

(Alexa Viator)