Archiv für Sparte ‘Feiern und Events’

2
Jul

Eine Pinata zum Simburtstag

   Von: Calisto in Feiern und Events

Die Koboldin schob das Mützchen über ihr Ohr: Da schrie doch jemand um Hilfe? Oh, Helia, die schönste Statue Simkeas (neben der Segnung natürlich) war in Not! Da muss man doch gleich nachschauen gehen.

Und fand Helia, ziemlich lädiert, wie sie kurz vorm Lager einen gefräßigen blauen Tschätt aufhalten wollte. ´´Heiltränke! Noch Heiltränke und Phiolen!´´ röchelte sie.
Einwandfrei ein Fall für Allzeit-bereit-Bruni: Monster, die das Lager plündern wollen – so nicht! Und zauberte aus den Tiefen ihrer Tuchbeutel die gewünschten Tinkturen hervor, um sie Helia zu übergeben. Allerdings verzögerte sich die Übergabe etwas, da die Koboldin erst ihre Essensvorräte in Sicherheit bringen wollte, bevor tatsächlich etwas Schlimmes passieren würde.

´´Schnell, er liegt schon fast am Boden!´´ schrie Helia. Heiltränke und Phiolen wechselten den Besitzer, aber anstatt aus dem Weg zu gehen, um nicht von Helia´s Marmorfuß oder dem Tschätt getreten zu werden, fing Bruni erstmal an zu plaudern. ´´Oh – ich seh gerade, Du hast ja morgen Geburtstag, das ist ja fein!´´ ´´Wie – was…´´ hielt Helia inne und guckte Bruni entnervt an.

´´Warte mal, ich hab hier noch was für Dich!´´ kramte Bruni aus dem 4. Tuchbeutel ein Geschenkpapier heraus, und warf es zu Helia. Nun war die Marmorette endgültig verwirrt. ´´Na, Dein Geschenk einwickeln. Die Fläschchens sind vorab zum Simburtstag!´´

Im Kampfgetümmel hatte Helia das aber nicht richtig mitbekommen, und fand das mit dem Papier eine großartige Idee… Schnell warf sie das Geschenkpapier über den blauen Tschätt, wickelte ihn elegant ein, und dann wurde, unter Begleitung von Brunis Fan-Gesängen, draufgehauen was das Zeug hielt ! ´´PINATAAAAA´´ !

Ob nun der Kampflärm oder Brunis-Gröhl-Gesang *hoiiiiteee blauuu und morgen blauuuu* daran schuld war: Es kamen erste Beschwerden der Stadtbewohner, und Taraxa hatte alle Hände voll zu tun, das verschreckte Vieh zur Schlachtbank zu treiben.

Ein letzter Schlag noch – und unter Glückwunsch-Kommentaren der Mitbewohner wie ´´Ein blauer Tschätt ist gefallen in Trent – Helia hat einen blauen verhaut´´ sammelte Helia glücklich das herabgefallene Klimpergeld ein. Aufmerksam bewacht von la Coboldina, die die Fiona-Füchsin schon wieder herumschleichen sah, ließ sich Helia dann am Lager nieder, und öffnete erschöpft erstmal einen Glückskeks, um den Sieg zu feiern:

Helia: wie geil… mein Siegesglückskeks sagt folgendes:
Helia: Das hier ist eine verdammt harte Galaxis. Wenn man hier überleben will, muss man immer wissen, wo sein Handtuch ist!

Öhm – sollte das nicht eher „Geschenkpapier“ statt Handtuch heißen? ;)
In dem Sinne – happy Pinata zum Simburtstag, liebe Marmorette !

(Bruni)


2
Jul

Der Bollerwagen

   Von: Lady Sharina in Feiern und Events

Liebe Leser,
manch einer ist in den letzten Tagen am Lager um die Ecke gerannt und gegen ein Holzding auf Rädern geprallt.
Bei näherer Betrachtung kann man erfahren, dies ist ein Bollerwagen für die Tombola.
Aber wozu? Einige versuchen verzweifelt was reinzuwerfen. Wieder andere rütteln dran, rücken ihm mit Hammer oder Säge ans Holz. Aber er ist geschützt gegen jeden derartigen Versuch.
Wozu also?

Dieser Wagen gehört Flummii und ist eine Leihgabe für mich. Weil Blue sich bekannterweise weigert verpackte Päckchen einzulagern. Also nur meinereiner kann da was reinlegen oder rausnehmen. ^^

(Lady Sharina)

4
Sep

Gegenstände am Boden

   Von: Alexa Viator in Feiern und Events

Lieber Neuling,

 

wenn du am Boden Gegenstände siehst, egal was, darfst du das gerne aufheben. Aber bedenke bitte, an welchen Ort du dich befindest. Bist du z. B. im Trenter Umland und siehst ein paar Äpfel am Boden liegen, dann darfst du die Äpfel gerne aufheben.

Doch bist du am Lager oder am Marktplatz in Trent und du siehst mehrere Gegenstände am Boden liegen oder sogar eine Torte, die an dem Ort aufgestellt ist, dann gilt folgende Regel: du darfst dir gerne etwas nehmen. Aber nicht zu viel. Immer nur eine Kleinigkeit.

Und bei der Torte gilt: ein Stück. Das reicht.

Von den Gegenständen, die da dann am Boden liegen, möchte jeder etwas haben. Bitte bedenke das. Denn es wird ungerne gesehen, wenn ein einzelner Simkeaner einfach so alles nimmt.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du dir was nehmen darfst oder wieviel, dann frag einfach lieber einmal zu viel nach als sich alles zu nehmen. Keiner reißt dir den Kopf ab, wenn du dir etwas nimmst.

 

(Alexa Viator)

 

So Notizen mal sorgfältig auffalte. Nicht das nachher schon der nächste Geburtstags von Chucky heraneilt und ich das hier immer noch mit mir herum trage.
 
Gut Ding will eben wie immer Weile haben. In Simkea brauch eben alles seine Zeit.
 
Jetzt aber zum Wesentlichen. Es wurde eingeladen von Chucky höchstpersönlich. Ich glaube, ich war noch nie persönlich in seinem Haus und könnte auch gar nicht beurteilen, ob es im Normalfall abgeschlossen ist. Nillicwyed war zumindest schon direkt hindurchgelaufen, bis in den Garten und hielt in aller Seelenruhe Ihre Füße in den Teich. Dabei beäugte sie genaustens die Fische darin und vermutet, dass da vielleicht gleich nicht mehr alle so ganz geradeaus schwimmen können. Chucky ist unter dessen noch ein wenig in Hektik, bittet jedoch, die ersten Gäste sich ruhig schon mal am Buffet zu bedienen. Trotzdem entgeht seinen Argusaugen nicht, was Nillicwyed da mit seinen Fischen anstellt und bittet sie doch flehend, die Armen alle am Leben zu lassen. Eilig ist er zum Lager gewetzt, um noch die letzten paar Dinge für die Fete zu organisieren. Erleichtert stellt er beim Heimkehren fest, das die Partygäste sein Haus stehen gelassen haben und auch die Fische noch leben. Taraxas schlägt unterdessen vor, das Füße waschen ne gute Idee wäre. Nillicwyed gibt auf und verschwindet eiligst im Bad. Chucky rief dann noch wissend hinterher, das seine Wanne auch gefüllt ist.
Nillicwyed gibt auf und verschwindet eiligst im Bad. Chucky rief dann noch wissend hinterher, das seine Wanne auch gefüllt ist.
 
Baldrin hingegen, hatte bereits die ersten Schwierigkeiten, die Party überhaupt zu finden. Rein raus rein raus und wieder weg. Laut rufend teilte er mit, dass die Burg einfach zu groß sei. Ein Teil der Gäste rief laut zurück, das man sich im Garten befände und das der ein wenig übersichtlicher wäre. Taraxa hatte in der Zwischenzeit mit den Fischen gespielt, vermutlich um sie wieder zu versöhnen, nach der Fußattacke. Sie benutze Nyarla Thotep seinen Schwanz hierfür und legte Ihn unauffällig ins Wasser. Als dieser wieder erwachte, zog er Ihn sogleich aus dem Teich, direkt inkl. eines Fisches, der noch an diesem baumelte. Verdutzt betrachtete Nyarla Thotep diesen, völlig erstaunt, wo dieser denn nun her käme.
 
Baldrin war immer noch in seinem Chaos verstrickt, zuerst wurde der Weg nicht gefunden, dann wurde das Geschenk vergessen. Samuela versuchte noch, ihn zu beruhigen, dass das Geschenk sei, das er anwesend ist. Jedoch war sich Baldrin da noch nicht ganz sicher und erklärte, es möge durchaus Wesen geben, die ja eher behaupten, das Geschenk sei, wenn er wieder ginge. Ein wissendes Grinsen zuckte über Samuels Gesicht. Taraxa war unterdessen auch nicht viel netter und machte ganz unauffällig den Gastgeber darauf aufmerksam, das Nyarla Thotep versuchen würde Fische aus dem Teich zu stehlen.
*Zwicker während des Lesens Ihrer Notizen ein wenig zurecht rückt*
 
Es ist ja interessant, was man alles zu Lesen bekommt, da wird einmal gefragt, ob alle Anwesenden damit einverstanden sind, das der Artikel im Boten kommt wegen neuer Datenschutzverordnung, des Weiteren wird von der eigenen Tochter reingerufen, das sie das Käseblatt eh nie liest und der nächste Hobbyschreiber plärt rein, wer das den überhaupt schreiben würde und ob das die Calisto wäre die dann sowie nie Zeit hat was im Boten zu schreiben. Außerdem sollen Gerüchte umhergehen, dass mich, wer aus dem Boten ausgeschlossen hat, weil er mit dem Boten abgeschlossen hat.
 
*Zwicker wieder mit erhobener Augenbrauche zurechtrückt und die Luft scharf einzieht.
 
Wir konzentrieren uns einfach mal wieder auf die schönen Sachen der Feier, wie z. B. das große Feuerwerk, das Herr von Maretan extra an diesem Tage spendete.
 
Klamdor für seinen Teil, wollte sich dann doch lieber anständig verhalten, wenn wieder der Bote von allem Wind bekäme. Das rief ein paar neugierige Wesen hervor und er sollte das Ganze doch mal aufklären. Vielleicht war es auch erklären, im Grunde genommen lief es aber auf das gleiche heraus, am Ende war man bei Bienchen und Blümchen und jeder war nach dieser klärenden Runde voll im Bilde, inkl. des Boten.
Heimliche Boykotte der Feier gab es offensichtlich auch. Jemand ganz Geheimes, der seine Spuren gut zu verwischen wusste, warf doch tatsächlich eine Stinkbombe in die Versammlung rein. Nach einigem schütteln, rum schnüffel und abstauben, kam man aber immerhin zu dem Entschluss das ja alle gleich stinken würden und sich somit niemand weiter beschweren könnte. So nahm die Feier weiter Ihren Verlauf und die Gäste liessen sich Ihren Spaß nicht nehmen.
 
Irgendwann kam der Zeitpunkt, da schwelgte man in längst vergangener Zeit. 9 Ganze Jahre zählte Chucky schon in Simkea. Allerdings ist das nicht ganz das Alter, welches er widerspiegelt, da er kurz zu lange eingeschlafen ist und Ihm daher ein Stück seiner Erinnerungen fehlt. Sogar eine Liebschaft vor seiner Samuela soll es gegeben haben. Legolas begleitete Ihn einen Teil seines Lebens. Dies ist aber schon sehr lange her und seit 7 Jahren darf er sich mit dem Frechdachs Samuela die schönen Stunden von Simkea teilen.
Da Chucky gerade so eine gelöste Zunge hatte, wurde die Gelegenheit genutzt, ihm weiter seine Geschichte und anderen Pläne aus der Nase zu ziehen. Ob durch die gute Laune oder dem Alkohol gelang dieses auch ganz gut. Über seine weiteren Pläne in Simkea musste Chucky auch nicht lange nachdenken, er war mit dem Burgbau beschäftigt. Da wäre ordentlich was ranzuschaffen, das würde ihn erst mal eine Weile beschäftigen.
Irgendwann kam ich auch selber zur Party dazu geschlittert und begrüßte meinen Lieblingsschwiegersohn, welches einige der Gäste zu irritieren schien. Grundsätzlich war sich die Runde auch einig, dass hier eh manche Verwandschaftssituationen etwas schwierig zu durchschauen waren. Grade wenn dann auch noch Drachen mit Mäusen verwandt währen usw. Ich für meinen Teil beteuerte, dass solange sich Chucky und Samuela nicht weitervermehren würden, meine Verwandschaftsgrade hier eindeutig zu überschauen seien. Offensichtlich schien das Samuela umgehend aufzuwecken und sie meinte Chucky, bräuchte wirklich für diese große Stadtwohnung noch ein paar Bewohner. Erleichternd stellte ich im ersten Moment fest, dass er dieses damit abwinkte das die, nur Dreck auf den Teppich tragen. Dieses Problem wollte Samueela aber geschickt umgehen und konterte, das die doch die ersten Monate eh nur rum getragen werden und das auch gerne von Oma Cali.
 
…..Zwicker beim Schreiben hüstelnd zurechtrückt….
Ich muss offensichtlich für einen Moment die Sprache verloren haben, die ersten Gäste schauten sich schon besorgt um und Samuela vermutete sogar einen Ohnmachtsanfall. So langsam drang es durch mein Ohr bis hin zur letzten Gehirnzelle. Samuela hatte in der Tat das böse Wort gesagt: OMA! Midna jedoch sprang schon in der Gegend rum: Ich bekomm ein Brüderchen oder Schwesterchen? Samuela prustet vor lauter lachen fast Ihr Bier durch die Gegend und muss noch aufpassen, das sie sich nicht komplett daran verschluckt. Sie stellte fest, wenn Midna sich schon so freut, das Chucky da nicht viel entgegenzusetzen hat.
 
Taraxa versuchte noch, die verschiedene Familienverhältnisse zu sortieren. Es kam zu Unsicherheiten ob jetzt Nillicwyed oder Samuela die Frau von Chucky ist oder beide. Diese Rechnung hatte sie aber ohne Samuela gemacht, diese stemmte sofort die Hände in die Hüften und begann ihren Platz zu verteidigen. Es wurde wohl eindeutig mal wieder Zeit, Chucky eine Markierung zu verpassen. Ich befürchtete schon fast, das sie ihn an Ort und Stelle an den Haaren wegziehen würde zum nächsten Altar.
Nillicwyed hatte etwas Probleme mit der Höhe vom Buffettisch. Als Schildkröte hat man es auch nicht leicht und dann kugelt man auch noch auf seinem Panzer rum und die Füße strampelten in der Luft. Irgendwie kam der Gestaltenwandlerin dann auch der Grund wieso sie so lange nicht mehr als Schildkröte unterwegs war. Die Überlegung wieder ein Mops zu werden, kam Ihr in den Sinn. Den will auch nicht ständig wer in die Suppe werfen. Schon taten sich Stimmen auf, dass Mops gegrillt am Spieß sicherlich auch gehen würde. Die Überlegung stand im Raum, dass es dann wohl dochbesser ist, wenn Sie wieder eine Frau werden würde, sie das jedoch lieber ohne Alkohol im Blut machen würde, wer wüsste sonst schon, was sonst bei der Gestaltumwandlung tatsächlich rauskäme.
 
Nach und nach kamen die allseits beliebten Simkea Spiele auf den Tisch. Es wurde gezogen und geworfen was das Zeug hielt und auch der Alkohol floss weiter in Strömen. Irgendwann hauts aber auch den stärksten Krieger um und nach und nach brauchten alle ein wenig Schlaf. Also verabschieden wir uns hier aus einer gelungenen Feier  und wünschen viel Erfolg bei den nächsten 8 Jahren.
(Calisto)
26
Jun

Dämon knutscht Brautpaar

   Von: Calisto in Feiern und Events

Nun komme ich endlich dazu, einen Artikel zu schreiben, der von etlichen Leuten bereits sehnsüchtig erwartet wurde. Hierzu noch ein paar Worte vorweg:

Es geht um die Hochzeit von Valon und Fiona, und es war mir eine große Freude sowohl an der Hochzeit, als auch jetzt hier im Boten aktiv zu sein, besonders deshalb, da ich Fiona bereits seit langer Zeit kenne, und Valon habe ich im Laufe der letzten Monate ebenso zu schätzen gelernt.
Sämtlichen Behauptungen zum Trotz, dass über dieses Ereignis niemals im Boten berichtet werden wird, sind hiermit übrigens auch ausgeräumt. Denn nur weil man schon länger nichts mehr von mir gelesen hat im Boten bedeutet das nicht, dass ich die Schreibfeder schon an den Haken gehängt habe, und immer wenn niemand damit rechnet tauche ich mal wieder auf um zu schreiben ;-).

Nun aber zu dem, was sich ereignet hat, am 30.5.2018 in der Burgruine in der Nordschneise:
Als es losgehen sollte, kam ich vollkommen abgehetzt an, aber ich hatte noch 20 Sekunden Zeit, kann mir also nicht nachsagen lassen, als Trauredner zu spät gekommen zu sein. Zu meinem Glück waren auch noch nicht alle Gäste anwesend…. oder alle Trauzeugen. Aber beides lies sich im Laufe der nächsten Minuten finden, sehr zur Erleichterung des Paares. Und zur Erleichterung der Reise war eine Spur aus Blumen gelegt, damit auch der Ortsunkundigste den Weg findet. Lupina, Fionas Trauzeugin, verbrachte die Zeit damit, die Braut herzurichten (HERrichten, Erendyra, nicht HINrichten).
Doch dann war es soweit, es konnte beginnen, und Valon konnte nach kurzer Begrüßung die ganze Verantwortung an mich übergeben, doch bevor ich mit der Rede beginnen konnte, stimmte Fio zu ihrem feierlichen Einmarsch ein Lied an. [Das Lied und die dazugehörige Melodie sind am Ende an diesen Artikel angefügt, genauso wie meine vollständige Rede, für alle, die es interessiert]
Durch fortschrittlichste Techniken war es auch möglich meine die Rede von geplanten drei Stunden auf wenige Minuten zu kürzen, sodass bald die entscheidende Frage gestellt werden konnte, auf die alle Anwesenden, besonders das Brautpaar, gewartet hatte.
Anschließend begann die Feier mit einer Menge Glückwünsche, manche klassischer als andere. Taraxa bot an, im Zweifelsfall einfach beide in die Suppe zu stecken, Vidura gratulierte mit ´´Jo, Glückwunsch´´, und jeder tat es eben auf seine Weise. (für alle, die das übrigens durcheinander bringen: erst die Zeremonie, DANN die Feier, nicht andersrum. Es hat sich immer wieder als unpraktisch erwiesen, wenn Brautpaar, Redner und Gäste bereits kaum noch stehen können, wenn die Zeremonie beginnt). Auch an Geschenken wurde nicht gespart, ich werde diese hier jedoch nicht auflisten, das darf das Brautpaar machen, wenn Interesse besteht. Was ich im Zuge der Geschenke jedoch noch erwähnen möchte ist das Geschenk von Valons Trauzeuge Erian, der ein Rätsel als Geschenk mitgebracht hatte, was die beiden noch zu lösen hatten. Ob das Rätsel inzwischen gelöst ist, muss noch in Erfahrung gebracht werden.
Der Hochzeitstanz wurde von Taraxa musikalisch untermahlt, und Gerüchten zufolge ist während dieser Zeit sogar keiner der Gäste im Kochtopf oder Ofen verschwunden. Der rituelle Brautstraußwurf durfte natürlich auch nicht fehlen, auch wenn anscheinend eher der Strauß eine Ratti gefangen hat, und nicht andersrum. Zumindest sah es so aus, nachdem Ratti unter dem Blumengesteck wieder hervorkrabbelte und vehement betonte, dass sie den Strauß nicht gefangen hat.
Zur späten Stunde klang die Feierlichkeit langsam aus, mit einigen späten Gästen, mit vielen bereits gegangenen Gästen und ein paar Gästen, die sich als Packesel getarnt hatten, um alles auch wieder zurück zu Blue zu bringen. Übrigens kam es am Ende der Feier auch noch zu einer Live-Berichterstattung des bekannten Dämonen und kleines hu-beaufsichtiger Caladon Sumno, die alles wichtige zur späten Stunde noch einmal zusammenfasst.
Nach einer Liste der Anwesenden, welche sich auf ´´alle mehr oder minder bekannt aus Funk und … Boten … und zu den üblichen Verdächtigen zu rechnen´´, folge noch einmal die Erläuterung, wer überhaupt heiratet und die Erkenntnis, dass die Burgruine eine Ruine ist, da sie in einem Erdbebengebiet gebaut wurde, so sehr wie der Buffettisch, der Boden, Louhi – welcher eine stützende Schwinge anbot – wackelten und dem Dämon diverse Hickser entlockten.
Soweit die Berichterstattung des Abends, sowohl Live im blauen Chat, als auch hier im Boten, mit Zeitverzögerung.
Für alle, die gerne mehr Details gehabt hätten, redet mit den Leuten die beteiligt waren, das hier soll nur ein Überblick darüber sein, was stattfand, keine komplette Wiedergabe von 50 Seiten Chatlog.
Und nun noch Fios Lied und meine Rede, für alle die es interessiert.
Fionas Lied:
Melodie:

Text:
Wer kann sagen, wohin die Reise geht, die mein Herz bewegt? nur die Zeit…
Wer kann sagen, zu wem die Liebe führt, die mich ganz berührt? Nur mein Herz…
Wer kann sagen, wer mein Glück sein wird und mich nicht verwirrt? Nur mein Herz …
Wer kann sagen, wo ich geborgen bin, wie ein kleines Kind? Nur mein Herz …
Wer kanns sagen? nur mein Herz. …. Wer weiß es? Nur mein Herz.

Traurede:
Zunächst einmal möchte auch ich euch hier begrüßen, zu diesem schönen Anlass. Ich freue mich vorallem, dass ich hier sein darf.
Bevor ich jedoch mit meiner Rede beginnen werde, darf ich zunächst einmal etwas tun, auf das alle hier gewartet haben, und die Braut zu mir bitten.
Der Grund, warum wir uns heute hier versammelt haben, dürfte allen klar sein. Es ist eines der schönsten Ereignisse im Leben eines Wesens, sei es Mensch,Vampir, Blume, Staubfussel, Katze, Fuchs, Wolf, Halbdämon oder Pferd.

Es hat mich sehr gefreut, als ich Fiona und Valon auf mich zukamen und fragten, ob ich ihr Trauredner sein würde. Ich kenne Fiona schon sehr lange, und daher hat es mich umso mehr gefreut, als sie mich fragten, ob ich bereit wäre, heute hier vor euch zu stehen, und für die nächsten drei Stunden eine kurze Rede zu halten. Aus Zeitgründen wurde die Rede jedoch gekürzt, bevor alle versammelten noch einschlafen.

Fio habe ich kennengelernt, über meine liebe Ehefrau, die heute leider nicht hier ist, um euch beide auf diesem Weg zu begleiten. Man muss dazusagen, sie war sehr geschockt, dass ich unseren Rotschopf, damals noch ganz unfüchsisch, nicht oder nur kaum kannte. Aus einer flüchtigen Bekanntschaft hat sich jedoch sehr schnell eine innige Freundschaft entwickelt, die sich jetzt über beinahe zwei Jahre zieht.

Valon dagegen habe ich kennengelernt an einem sonnigen Tag auf dem Markt, als er als vollkommen unbescholtener, und unwissender gestaltwandlicherischer Wolf seine Wege zog, bis ich anfing, Knochen zu werfen um eine Reaktion aus ihm herauszulocken. Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich extra noch Knochen kaufen müsste dafür. Aber es hat sich gelohnt!

Fio hat vieles gelernt, in ihrer Beziehung zu Valon, beispielsweise, dass Geduld manchmal wichtig ist. Aber das bedeutet nicht, dass unser ungeduldiger Fuchs sich auch daran hält. Sie weiß es nur.

Ich könnte jetzt noch vieles über die beiden erzählen, über ihre gemeinsame Reiselust, ihre Abenteuer, die sie erlebt haben, die Pläne, die noch ausstehen, dass keiner von beiden einen wirklichen Plan hatte, was ich hier überhaupt reden soll, aber das sollen sie lieber selbst machen, wenn ihnen danach ist, dafür brauchen sie nicht mich, zumindest nicht heute, wo es viel wichtigeres zu reden gibt.

Genau deshalb möchte ich die beiden bitten, ein paar persönliche Worte, an den jeweils anderen zu richten. Vielleicht auch an die Gäste, das werden wir gleich sehen und hören.

Fiona:
mein liebster wolf, wir sind so verschieden, wie tag und nacht in vielen dingen, und wollten anfangs nur reisepartner sein. doch bei unserer ersten großen reise spürte ich bald, das es anders ist. je länger wir zusammen waren, umso freier fühlte ich mich. konnte alte sorgen loslassen, neu vertrauen finden und wieder unbeschwert lachen. schritt für schritt hast du mir gezeigt, wie lebenswert das leben ist und wie schön zu zweit. so merkte ich, dass unsere gegensätze sich nicht abstoßen, sondern einander ergänzen, wie zwei hälften, die einfach zusammengehören und ohne die andere unvollständig sind. und nun steh ich hier, an einem punkt, den ich dachte nie mehr zu erreichen. und das ganz ohne angst und sorge um die zukunft, stattdessen voller freude und neugier auf den nächsten tag. schon allein dafür liebe ich dich und danke dir. mein nordstern, ich will mit dir meine zukunft gestalten und jeden tag neu entdecken.

Valon:
Fio… es kommt mir wie eine kleine Ewigkeit vor, die es her ist seit wir uns kennen gelernt haben. Und in dieser kleinen Ewigkeit ist meine Liebe zu dir nur immer weiter gewachsen. Wenn man mich nun fragen würde, welcher Moment wohl der wichtigste dafür war, so wüsste ich keine Antwort. Nur eines weiß ich sicher, dass der heutige Moment sicher zu den wichtigsten gehört. Denn dieser Moment ist ein Anfang, für einen Weg den wir nun offizell gemeinsam gehen. Er ist auch ein Ende, für den langen Weg, der uns hier her führte, seit wir begannen von diesem Moment zu träumen. Doch wenn wir in Zukunft an den heutigen Tag zurückdenken wird er irgendwo mitten drin liegen, auf diesem gemeinsamen Weg den ich weiter mit dir gehen möchte. Fio… bisher dachte ich es fällt mir leicht, Worte zu finden… doch hier scheitere ich daran. Es gibt zu vieles, was ich dir eigentlich sagen möchte, und zu wenige Worte um es zu erfassen… So vieles, was ich dir erklären, beschreiben oder bekennen möchte. So viele Gefühle und Gedanken, die mich auch in diesem Moment erfüllen. Und ich wünschte, ich würde so schöne Worte finden um all das zu beschreiben, wie du es gerade in deinem Lied getan hast… *merkt wie es anfängt zu sprudeln in seinem Herzen und Kopf* Mein Herz schlägt nur für dich, und will auch nur für dich weiter schlagen. Ich liebe dich, Fio. Und ich möchte auch noch eine weitere Ewigkeit diesen Weg mit dir gemeinsam gehen und an deiner Seite bleiben. Denn egal wohin der Weg uns führt, bei dir bin ich schon angekommen.

Bevor wir nun zum spannenden Teil der 3-Stunden Rede kommen, nämlich die folgenden 2,5 Stunden, möchte ich die beiden Trauzeugen nach vorne bitten.

Wollt ihr [Erian und Lupina], als Zeugen, dass sie sich getraut haben, die Ehe von Fio und Valon unterstützen und begleiten? Wollt ihr ihnen Beistehen und ihr Glück und Leid teilen?

Dann ist es nun meine Pflicht, aber vor allem auch meine Freude, dass ich jetzt folgende Frage stellen kann: Willst du, Fio, den hier anwesenden Valon zu deinem angetrauten Gatten nehmen, ihn lieben und ehren in guten wie in schlechten Zeiten?
Und willst du, Valon, die hier anwesende Fio zu deiner angetrauten Gattin nehmen, sie lieben und ehren, in guten wie in schlechten Zeiten?

Dann erkläre ich euch hiermit zu Mann und Frau, zu Füchsin und Wolf, zu einem Ehepaar.

Ihr dürft euch jetzt küssen.

(Baldrin)