Archiv für Sparte ‘Klatsch und Tratsch’

 

Liebe Leser,

nein ich habe nicht zu viel Dunkelbier intus. Nur Wasser,Milch und Saft,ehrlich!

Eben ging es im Forum darum ob man ein Rustikales, bezogenes Bett einlagern kann oder nicht. (man kann) Ich war der Meinung das ginge nicht und Krissi erklärte das sie eins im Lager hat.

Von Flummii kam dann folgene Bemerkung:“ Lustiger ist eigentlich, dass in Krissis Bett im Lager noch jemand schläft XD.“

Gefangen im Lager? Wer wird vermisst? Zählt der nun als Besitz? Darf ich auch wem einlagern? ^^

Fragen über Fragen. Der Bote versucht das aufzuklären.

(Lady Sharina)

Es beginnt wieder einmal damit, das Klamdor weibliche Namen durch Simkea brüllt.
„Grüße dich, Ällin“, grüßt Klamdor Ällin sanft und auch Gaius, sowie Ällin begrüßen den Halbzwerg.
„So spät noch unterwegs?“, fragt Ällin ihren Picknickpartner.
„Ich hoffe, es geht dir gut“, fragt Klamdor Ällin.
„Danke der Nachfrage, es geht mir blendend“, antwortet Ällin.
„Bin Schokobananen besorgen“, sagt Klamdor.
„Du bist was?“, fragt Samuela entsetzt.
„Für´s Picknick, Samuela“, erklärt Ällin ihr.
„Tja, ich bin ja nicht in deiner Nähe. Daher geht es dir blendend“, sagt Klamdor.
„Korrekt müsste es heißen, Schokokrummfrüchte“, korrigiert Ällin den Halbzwerg.
„Nein. Sie heißen wirklich Bananen“, sagt Klamdor und zeigt auf eine der Schokobananen.
„Wer denkt sich so einen komischen Namen aus“, fragt Worath grübelnd nach.
„Schokobananen“, wiederholt Klamdor das Wort.
„Besser als Biegenanen“, feixt Gaius Minimus.
„Nun gut, Hauptsache, sie schmecken. Dann ist mir der Name egal“, sagt Ällin.
„Die fliegen haben sowas schon mal gesehen“, sagt Klamodr.
„Fliegende Schokobananen?“, fragt Ällin nach.
„Nein, Biegenanen“, meint Klamdor.
„Ich geh morgen wieder Krummfrüchte ernten. Dann habe ich wieder wenig Zeit und bin immer müde“, erklärt Ällin ihren Arbeitsplan und gähnt dabei etwas.
„Wie immer“, murrt Klamdor.
„Bin halt fleißig“, sagt Ällin.
„Aber keine Angst, Ällin. Das mit dem Picknick ist in weiter Ferne“, sagt Klamdor.
„So fern wie deine Initiationsfeider?“, fragt Ällin nach.
„Noch ferner“, antwortet Klamdor.
„Oder willst du es ins Frühjahr verschieben, wenn es wieder wärmer ist? Oder meinst du es bezogen auf den Ort?“, stellt Ällin ihre nächste Frage.
„Verschieben“, gibt Klamdor die Antwort.
„Oder hat es dir Linay doch verboten?“, fragt Ällin weiter nach.
„Nein, hat sie nicht. Habe sie seitdem gar nicht mehr gesehen“, sagt Klamdor und wirkt etwas traurig.
„Das ist hart“, fühlt Ällin mit.
„Aber wenn du es verschiebst, dann achte auf das Haltbarkeitsdatum bei den Schokobananen“, weist Ällin den Halbzwerg daraufhin.
„Nix neues. Das letzte mal haben wir uns bestimmt drei Monate nicht gesehen“, sagt Klamdor.
„Das kann gar nicht sein. Letzte Woche war es, ich war doch dabei“, sagt Ällin.
„Die esse ich vorher ganz alleine am Strand“, sagt Klamdor auf die Haltbarkeitsfrage von Ällin, „und ja, davor meinte ich.“
„Ich habe noch Schoki im Lager, mach ich mir halt meine eigenen Schokokrummfrüchte“, murmelt Ällin
„Ja mach“, winkt Klamdor ab.
„Erst groß ankündigen und dann verschieben“, sagt Ällin etwas beleidigt.
„Verschoben ist nicht aufgehoben“, sagt Klamdor.
„Leere Versprechungen. Seelisch-moralisch habe ich mich jetzt damit abgefunden und nun…“, murmelt Ällin.
„Ich muss erst mit mir ins Klare kommen“, sagt Klamdor.
„Du gehst in dich?“, fragt Ällin nach.
„Außerdem tue ich dir ja einen Gefallen“, meint Klamdor.
„Und womit musst du klar kommen, es ist doch bloß ein Picknick – hast du selbst gesagt“, merkt Ällin an.
„Doch nicht mit dem Pcknick. Ich mache gerade eine Wesensänderung“, mit dieser Aussage schockiert er halb Simkea.
„Vielleicht gibt es ja bald einen neuen Klamdor“, klärt Klamdor uns alle weiter auf.
„Was … was … was hat dich dazu bewogen“?, fragt Ällin nach.
„Vielleicht möchte ich ein ruhiges beschauliches Dasein fristen“, meint Klamdor.
„Kein Bote mehr“, zählt er auf, „kein Bier, keine Frauen.“
„Klamdor ist Krank“, sage ich und schüttel meinen Kopf.
„Eher friert die Hölle zu“, sagt Samuela.
„Ein Häuschen mit Garten“, zählt er weiter auf.
„Du willst also – nun – bieder werden?“, fragt Ällin vorsichtig nach.
„Schaukelstuhl“, sagt Klamdor.
„Das ist nicht Klamdor, der das sagt. Los, rückt sofort den e chten Klamdor raus“, fordert Maeve den angeblichen Vertauscher auf und Dracol überlegt, wie lange Klamdor das wohl durchhalten wird.
„Meinste, den hat einer entführt und gibt sich jetzt als er aus?“, tuschelt Samuela mit Maeve.
„Was hast du zu dir genommen, Klamdor? Das bekommt dir nicht“, fragt Ällin den Halbzwerg besorgt.
„Nur so lässt sich das erklären“, sagt Maeve zu Samuela.
„Wir sollten mal unter das Kostüm schauen, um das zu überprüfen“, schlägt Ällin vor.
„Er ist unterhopft, schnell, flößt ihm ein Dunkles ein“, fordert Samuela auf.
„Kein schreien mehr“, sagt Klamdor ruhig.
„Bin ich nun in einer Krise?“, fragt Klamdor nach.
„Er ist noch im Geisterwald, bestimmt hat ein Geist von ihm Besitz ergriffen“, meint Dracol.
„Vielleicht hilft es, wenn wir ihn im magischen Hexenkessel baden?“, fragt Ällin nach, „da verflüchtigen sich die Geister.“
„Ich will nicht baden“, sagt Klamdor ernst.
„Das klingt nach Klamdor“, sagt Maeve.
„Doch, für das Picknick solltest du baden“, widerspricht Ällin und weist Klamdor daraufhin, das sie keinen Picknick Partner haben möchte, der stinkt.
„Wenn er nicht baden will, müssen wir es mit der Laterne versuchen und den Geist fangen“, sagt Dracol.
„Umzingeln und dann alle zusammen den Geist bannen“, sagt Ällin.
„Will nicht beleuchtet werden und schon garnicht erleuchtet“, gibt Klamdor bekannt.
„Neeee, Baden ist foll schrecklisch“, meint Caladon Sunmo und sammelt sein kleines Hu ein.
„Dann Deosteine in die Lava unter den Armen drücken?“, fragt Karana.
„Und du gehörst ins Bett, Kleines“, sagt Caladon Sunmo zu seinem kleinen Hu und schickt es ins Bett.
„Bring das kleine nicht wieder auf tolle Ideen. Du hast bereits das Seifenhäuschen und Baden erwähnt, heute“, sagt Samuela und Ällin wünscht dem kleinen Hu Gute Nacht.
„Oder KO schlagen und dann doch in den Kessel werfen“, man merkt, Dracol will Klamdor unbedingt in den Kessel bringen. Ob er das schafft?
„Und jetzt ist er auch noch verschwunden … weg ins Dunkle“, sagt Ällin.
„Vielleicht kann er im Dunkeln zu sich kommen“, hofft Samuela.
„Klamdor beschrieb, er möchte nicht beleuchtet oder erleuchtet werden, schon sitzt er im Dunkeln“, sagt Gaius Minimus.
„Vergiss den Mais nicht, Klamdor“, ruft Ällin dem Halbzwerg nach.
„Oder er wurde entführt und jetzt vollziehen die Geister ein schreckliches Ritual mit ihm“, vermutet Dracol.
„Hilfeeeeeeeeeeeeeeee“, hört man Klamdor aus dem Dunklen rufen.
„Wird er zum Halbgeist?“, fragt Ällin nach.
„Wenn er zurückkommt, schreit er nur noch nach Männernamen“, lacht Gaius Minimus und Samuela stimmt in das Lachen mit ein.
„Jetzt wäre so ein klitzekleines bisschen Erleuchtung gar nicht schlecht“, überlegt Ällin.
„Da habt ihr´s, schon schreit er“, sagt Dracol.
„Zumindest hätte er damit zwei von drei Versprechungen wieder relativiert“, meint Samuela.
„Wo bin ich?“, fragt Klamdor und Panik hört man in seiner Stimme.
„Fort“, meint Samuela.
„Im Dunklen“, antwortet Ällin.
„Ich seh nix“, sagt Klamdor.
„Du wurdest von Geistern entführt, um den magischen Mais zu ernten“, ergänzt Ällin ihre Antwort.
„Blöder Geist, nur Buchstaben“, meckert Klamdor.
„Ich seh es schon vor mir, wenn er da wieder raus kommt. Gekämmte Haare, ordentliche Kleidung und Apfelsaft trinkt“, versucht Dracol Klamdors Zukunft zu sehen.
Und während Dracol so seine Vermutung erzählt, schafft Samuela es, vor lauter Lachen fast einen Apfel zu verschlucken.
„Du kannst dich auch langsam voran tsten – gibt nur ein paar blaue Flecken“, sagt Ällin.
„Was sollen die Zettel?“, fragt Klamdor mit lauter Zettel in der Hand.
„Das sind die Buchstaben für das Lösungswort, damit du den Halloweenpin bekommst. Hast du die letzten Tage verschlafen?“, erklärt Ällin und schüttelt den Kopf.
„Ja, hab ich“, gibt Klamdor zu.
„Keine Ahnung was ich damit machen soll. Ich möchte in meinem Schaukelstuhl“, sagt Klamdor ahnungslos.
„Oh nein, das Ritual zeigt Wirkung“, sagt Dracol erschrocken.
„Wer den blauen Tschätt bezwungen hat, schafft auch das Labyrinth“, versucht Ällin Klamdor Kraft zu geben.
„Grün Ällin, grün“, weist Klamdor auf den Fehler hin, „Ich möchte meine Rente.“
„…dann könnte es schwierig werden“, grinst Ällin.
„Und den Blümchen beim wachsen zusehen“, sagt Klamdor träumerisch.
„Oje, er wurde von alten Rentner Geister heimgesucht“, Dracol wird blass um die Nase.
„Ich möchte doch nur meine Ruhe“, sagt Klamdor in aller Ruhe.
„Er bekommt bestimmt gleich graue Haare“, Dracol sucht schon innerlich nach Grauen Haaren beim Halbzwerg.
„Dann Klamdor, beende das doch einfach heute und schließe deine Augen. Zähl ein paar Schafe und denk an nichts mehr. Morgen sieht die Welt schon besser aus“, schlage ich vor.
„Oder was die Blümchen mit den Bienchen so machen“, meint Riondo.
„Pfui, das liegt hinter mir. Ich geh ins Kloster“, sagt Klamdor und ich stelle ihn mir schon in einer Klosterkutte vor. Stopp halt, falscher Gedanke.
„Super Idee Alexa. Wenn er schläft, kommt er in den Hexenkessel“, grinst Dracol.
„Dann kann ich ja beruhigt mit dir picknicken“, sagt Ällin erleichtert.
„Dann muss einer von euch erstmal ins Dunkle und ihn da rausholen“, sage ich zu Dracol.
„Jetzt weiß ich , was diese Baustelle wird, ein Koster – extra für Klamdor“, grinst Ällin.
„Ich denk mal, Klamdor findet dort niemals wieder raus und geht als Schrei aus der Dunkelheit in die Simkea Geschichte ein“, lacht Gaius Minimus.
„Verdammt, das stimmt, er muss da erst raus. Klamdor, folge dem Licht und komm zu uns“, ruft Dracol in das Dunkle hinein.
„Da war kein Licht, es war stockdunkel. Und man hat sich überall gestoßen“, sagt Ällin.
„Stimmt auch wieder. Na dann muss er unserer Stimme folgen“, sagt Dracol.
„Man könnte ihm eine Teleporttafel schicken“, schlägt Ällin vor.
„Die Stimmen kommen doch von allen Richtungen“, überlege ich laut.
„Aber eigentlich ist das kein Hexenwerk, da wieder raus zu kommen. Streng dich an und jammere nicht, Halbzwerg!“, sagt Ällin ernst.
„Jemand verschollen“?, fragt Lady Sharina.
„Ich glaub, ich habe mich verlaufen“, sagt Klamdor.
„Nur Klamdor, Sharina“, antworte ich ihr.
„Die Taube verfliegt sich doch da und nutzt die lieber dann selber“, meint Dracol.
„Vielleicht sollten wir Linay an den Ausgang setzen“, schlage ich vor.
„Wir locken ihn mit einem Schaukelstuhl und wenn er raus ist, geht´s ab in den Hexenkessel zum Geister austreiben“, sagt Dracol ernst.
„Und dann bekommt er erstmal wiede eine gute Portion an Dunkelbier eingeflößt“, sage ich, während Ällin am Boden sitzt und still horcht, ob sie ein Stöhnen, Keuchen und Schmerzenslaute aus den Dunklen hört.
Auch kommen einige Vorschläge, Klamdor einen Plan für das Labyrinth zu geben. Doch jeder, der dem Halbzwerg einen Plan geben möchte, hat im Moment den Plan verlegt.
„Lebt er noch“?, fragt Ällin besorgt nach und man hört ein Rülpsen.
„Er lebt“, sage ich.
„Das tun auch Leichen“, meint Riondo.
„Klinkt, als hätte er Bier gefunden“, lacht Dracol leise.
„Bestimmt hat er die ganzen Schokobananen aufgegessen“, jammert Ällin.
„Kommt von aufsteigenden Verwesungsgasen aus den Magen“, sagt Riondo.
„Waren die mit Alkohol?“, fragt Dracol nach.
„Weiß nicht, ich hab ja noch keine probiert“, sagt Ällin ahnungslos.
„Man, ist das Dunkel hier“, sagt Klamdor.
„Ich glaub, das mit dem probieren wird schlecht, wenn er alle gefuttert hat“, meint Dracol.
„Ich habe noch alle“, sagt Klamdor.
„Dabei hat er es mir versprochen … vor Zeugen!“, jammert Ällin weiter.
„Wow, ein Floh“, staunt Klamdor.
„Ällin, ich hab noch alle“, sagt Klamdor und zeigt die Schokobananen, die natürlich keiner sehen kann.
„Flöhe hat er auch noch“, wundert Lady Sharina sich.
„Auch noch vom Floh besessen“, meint Dracol.
„Dann sieh zu, das du alle wieder heil aus dem Dunklen bringst“, befiehlt Ällin.
„Ich kenn da jemand, der bastelt grad an nem Flohzirkus“, sagt Riondo.
„Den Flöhen gefällt es da. Hüpfen da so einige im Dunklen rum“, meint Lady Sharina.
„Bin wieder da“, sagt Klamdor.
„Schnappt ihn euch“, ruft Dracol zur Jagd aus.
„Hast du dir Mais mitgebracht?“, fragt Ällin und eilt den anderen zur Hilfe.
„Hab ich“, antwortet Klamdor.
„Und bist du geläutert wieder ans Tageslicht gekommen?“, fragt Ällin weiter.
„Kloster will“, sagt Klamdor und legt sich hin.
„Dann doch lieber Hexenkessel“, sagt Ällin.
„Schnell mit Bier und Floh mit in den Kessel“, meint Dracol.
„Schlafen will“, sagt Klamdor verschlafen, „gute Nacht.“
„Ja, überschlafe deinen Entschluss nochmal … Gute Nacht“, schlägt Ällin vor.
„Schlafen kannst du auch im Kessel“, sagt Dracol und sucht den Halbzwerg weiter.
„Bis nächste Woche, muss medobetonieren“, meint Klamdor leise.
„Er will nur ins Kloster, weil er da hofft, Frau Melissengeist zu finden“, sagt Riondo und Dracol lacht.
„Die armen Nonnen“, lacht er und Klamdor winkt müde.
Nun denn, die Geschichte mit Klamdor und dem Kloster geht natürlich weiter. Die Fortsetzung hat sich der Bote bereits gesichert.
6
Nov

Geschichten aus dem Geisterwald

   Von: Alexa Viator in Klatsch und Tratsch

Taschengeld oder Zielscheibe?

 

„Großvater, wo bleibt mein Taschengeld“, höre ich die Stimme von Caileach Sevi Pocos.

„Komm, lass die Korken knallen“, sagt sie freudig, während der besagte Großvater, also Trafalgar Law so tut, als ob er sie nicht hört.

„Korken“, ruft sie um einiges lauter.

„Dann kauf dir doch ein paar Gurken“, schlägt Trafalgar Law seiner Enkelin vor.

„Ne, will mein Taschengeld“, sagt sie.

„Ach, ich hab jetzt AU“, bemerkt sie.

„Sollen wir schnell zum Lager? Dann kannst du mir uach gleich mein Taschengeld geben“, kichert Caileach Sevi Pocos.

„Einen Moment, ich spiele noch Zielscheibe“, sagt Trafalgar Law.

„Will das sehen“, ruft sie und flitzt los.

„Mist, hab kein Beil“, sagt sie enttäuscht.

 

Ob Caileach Sevi Pocos ihr Taschengeld bekam und sie noch erfolgreich auf ihren Großvater Trafalgar Law mit Wurfbeilen werfen konnte, bekam ich leider nicht mit. Aber keine Sorge, der Bote bleibt dran.

 

Getroffen oder doch nicht?

 

Mit Vorfreude treffen sich einige Simkeaner im Geisterwald an der Messerwerfwand. Schon als ich dort ankomme, sehe ich, wie Bruni versucht, mit seinen Gummibeilen das arme Opfer zu bewerfen. Doch Glück für den Unglücksraben namens Ava Dove, die mutig an der Messerwerfwand steht, da die ersten Wurfversuche haarscharf vorbeigehen. Doch dann trifft Bruni. Direkt mitten auf die Brust. Wir können von Glück reden, das die Wurfbeile alle aus Gummi sind und höchstens ein bisschen weh tun.

„Zielen, Bruni, vorbeizielen“, nuschelt Ava Dove.

„Ich mag auch noch vorbeiwerfen“, ruft Davina Feenglöckchen, die eilig herbeieilt und in der Hand ein paar Gummibeile hat. Ava Dove stöhnt leise auf, als Davina Feenglöckchen direkt vor die Messerwerfwand stellt und damit beginnt, ihre Gummibeile loszuwerden.

„Ups“, murmelt Davina Feenglöckchen, als sie genau zwischen Avas Beinen trifft. Nun wechseln sich Bruni und Davina Feenglöckchen mit dem Werfen ab. Die meisten Wurfbeile fliegen zum Glück an der Wand vorbei, doch so mancher Beil trifft auf die Brust oder auch so manchens Ohr wird getroffen. Und auch die Opfer an der Messerwerfwand wechseln sich ab. Nach Ava Dove stellt sich Miriam Meernixe hin und auch weitere Werfer kommen hinzu.

„Mannnooo … drängelt doch nicht alle so, man kann ja garnicht richtig zielen“, schmollt Davina Feenglöckchen.

Nun denn, hier endet erst einmal der Bericht. Wer wen an welcher Körperstelle trifft, das möchte ich nun nicht weiter berichten, denn sonst sitzen wir bis Halloween noch hier. Aber keine Sorge, der Bote bleibt dran und berichtet weiterhin über interessante Geschichten aus dem Geisterwald.

 

Alexa Viator

 

 

 

 

 

 

 

Wieder einmal hört man den Halbzwerg Klamdor durch ganz Simkea brüllen. So mancher versucht, die Stimme auszublenden, indem man jeweils ein Brötchen sich ins Ohr stopft oder freiwillig ins Dunkle verschwindet. Natürlich wird auch wegen des Lärms gemurmelt. Naja … bis … jetzt.

„Ruhe“, hört man die laute Stimme des Halbzwerges und sofort herrscht eine Stille in ganz Simkea. Jeder pausiert in seiner momentanen Tätigkeit und lauschen. Natürlich wird sich auch gefragt, was hat Klamdor jetzt. Was hat er vor?

„Nicht so laut“, flüstert Xanthy leise.

„Und das aus Klamdors schreienden Hals“, sagt Libelle.

„Ällin, wann haste Zeit?“, stellt Klamdor seine Frage. Und jetzt weiß jeder, der auf dem aktuellen Stand ist, bescheid. Klamdor – Verlosung – Picknick – (Un)Glückliche Gewinnerin Ällin.

„Ich weiß doch garnicht, was Ruhe ist“, fragt sich Libelle.

„Ja, die Zeit. Ein mysteriöses Ding“, sagt Ällin und versucht vom Thema abzulenken.

„Paperlapopuppi“, sagt Klamdor und man merkt, die Ablenkung klappt nicht.

„Du hast gewonnen und musst einlösen“, fordert Klamdor Ällin dazu auf, den Gewinn einzulösen.

„Das klingt wie … eine Drohung?“, fragt Ällin vorsichtig.

„Vielleicht am St. Nimmerleinstag, Ällin“, schlägt Ravalaya Kergarth einen Termin vor, „der 33. Mai ginge auch.“

„Hey, das klingt nach einem perfekten Picknicktag“, lacht Libelle.

„Erstmal musst du mich unter den ganzen Gespenstern hier überhaupt finden. Und wenn ich dann sogar noch ins Dunkle verschwinde, wie heute morgen“, sagt Ällin.

„Du hast so ein Glück Ällin. Die anderen sind total neidisch“, sagt Klamdor und man überlegt sich so, wer neidisch ist. Keiner ist neidisch auf Ällin. Man bemitleidet sie nur.

„33. Mai 2022“, sagt Riondo, „nein, das ist zu nah.“

„Das sollten wir noch etwas auskosten, Klamdor. Also nicht zu schnell picknicken“, sagt Ällin und versucht, das Picknick hinaus zu zögern.

„Vielleicht haltet ihr euch nochmal gemeinsam in diesem Dunklen auf … kann Klamdor den Leckerliekorb doch gleich mitnehmen“, lacht Libelle.

„Aber viel wichtiger als das Wann ist das Wo“, fragt Ällin.

„In diesem Dunklen ist es mir zu gefährlich“, merkt sie an.

„Wieso denn?“, fragt Klamdor.

„Da seh ich die Hände nicht, auf die ich draufhauen muss“, antwortet Ällin dem Halbzwerg.

„Du musst nirgends draufhauen“, sagt Klamdor.

„Das werden wir dann sehen. Ich bin da eigentlich auch eher friedfertig – nur wenn es sein muss, dann…“, jeder hier weiß, was Ällin damit meint.

„Meine heilbringenden, wohltuenden Hände misshandeln. Wo gibt´s denn sowas“, murmelt Klamdor.

„Diese Hände sollen den Korb tragen und die Leckerlies überreichen. Denk daran, Klamdor“, weist Libelle den Halbzwerg darauf hin.

„Was stellst du dir denn so als passende Örtlichkeit vor? Schließlich habe ich eine Einladung zum Picknick gewonnen und nicht die Organisation desselben“, fragt Ällin.

„Bei mir im Garten“, schlägt Klamdor vor.

„Du hast keinen Garten oder meinst du den Hausgarten?“, fragt Ällin.

„Picknicken macht man doch nicht im eigenen Garten“, sagt Libelle.

„Aber dein Haus ist momentan im Umbau, sehe ich grad“, meint Ällin, als sie an seiner Baustelle vorbeiläuft.

„Wie wäre es am Ufer des Sees?“, schlägt Klamdor einen anderen Ort vor.

„Zu viele Mücken“, sagt Ällin.

„Die Einladung zum Picknick ist die Einladung zum Bau“, lacht Libelle.

„Ganz alleine unter Bäume, die Sonne untergehend hinter dem See“, sagt Klamdor.

„Extra für dich wird umgebaut, Ällin“, sagt Klamdor.

„Ach nun doch Picknick“, stellt Lady Sharina fest.

„Das scheint noch in weiter Ferne zu sein“, sagt Libelle.

„Tja Sharina, in einer sehr umstrittenen Auslosung wurde mein Name genannt“, sagt Ällin zu Lady Sharina.

„Paperlopipuppe“, widerspricht Klamdor, „von wegen Umstritten. War alles Fair.“

„Das Seeufer spricht mich noch nicht an“, meint Ällin.

„Doch, ich glaub auch, sehr umstritten“, meint Lady Sharina.

„Im Kerzenlicht. Mit Schoko Bananen, Torte und Zuckerwatte“, träumt Klamdor und Ällin seufzt.

„Warum nicht im Geisterwald?“, schlägt Xanthy vor.

„Eine weiche Decke“, sagt Klamdor und lässt sich nicht stören.

„Gut, das ich so viel auf dem Feld arbeite. Denn sonst könnte ich das nicht genießen“, sagt Ällin.

„Warum seid ihr alle so gemein“, schmollt Klamdor.

„Im Geisterwald könnte es ja passieren, das einer verschwindet“, sagt Libelle.

„Der Geisterwald hat doch das richtige Zwergendunkel, oder nicht?“, vermutet Xanthy.

„Oder die seltsame Waldstelle“, schlägt Lady Sharina einen Ort vor.

„Ich möchte Ällin doch nicht in Bedrängnis bringen, nur Picknicken“, sagt Klamdor.

„Am Strand“, überlegt Ällin.

„Ich glaube, ich gehe alleine Picknicken“, kommt da für Ällin Hoffnung auf?

„Der Grashügel, aber da vergeht mir der Appetitt, wenn ich länger darüber nachdenke“, überlegt Ällin.

„Ist das nicht ein merkwürdige Name für einen Ort, an dem man picknicken möchte, Sharina?“, fragt Libelle.

„Der Strand wäre eine Option für mich“, sagt Ällin.

„Nun, jedenfalls ist es da sehr schön“, meint Lady Sharina, „und keine Mücken und so.“

„Im Dämmerwald beim singenden Goblin. Den wollt ich schon immer mal näher kennenlernen“, sagt Ällin.

„Und wir hätten Musik“, sagt sie.

„Wie wärs mit Gargantua“, schlägt Riondo vor.

„Zu abgeschieden“, verneint Ällin.

„Ich schlage vor, das du drei Orte aussuchst und ich suche einen aus, Klamdor“, schlägt Ällin dem Halbzwerg vor.

„Sumpfi, da hab ich mal einen kleinen Unterstand gebaut“, sagt Klamdor einen Ort.

„Okay, das wäre Ort Nr. 1“, zählt Ällin auf.

„Sehr idyllisch und abgeschieden“, meint Klamdor.

„Sumpf idyllisch?“, fragt Lady Sharina nach.

„Und trocken, falls es mal anfängt zu regnen“, sagt Klamdor.

„Und die Mücken wieder“, schimpft Ällin.

„Hast du noch zwei weitere Vorschläge für mich, Klamdor?“, fragt Ällin.

„Ich überlege. Das muss wohl überdenkt werden“, sagt er.

„Wir können uns ja an die Stadtbaustelle setzen und jeder, der neugierig da vorbeikommt, muss eine Spende dalassen, die der Baustelle zufließt.“

„Almhütte, die miete ich eh für eine Woche“, sagt Klamdor.

„Geht das Picknick so lang?“, fragt Ällin nach.

„Wenn nötig, ja“, sagt er.

„Nein, aber danach könnte ich dort meine bestandene Feuerprüfung feiern“, sagt Klamdor.

„Okay, das ist Nr. 2“, zählt Ällin die Almhütte dazu.

„Auf einem Boot“, schlägt Klamdor den nächsten Ort vor.

„Das geht nicht. Boote können nur von einer Person benutzt werden“, sagt Lady Sharina.

„Okay, dann nicht“, sagt Klamdor und streicht das Boot und Ällin schaut Klamdor erwartungsvoll an.

„Setz mich nicht so unter Druck“, sagt Klamdor bei Ällins Blick.

„Vielleicht in der Nordschneise unterm Blaubeerbusch – obwohl, das gibt Flecken. Sei einfach kreativ, Klamdor“, sagt Ällin.

„Seit wann gibt es in der Nordschneise Blaubeeren?“, fragt Libelle nach, „aber unter einem Olivenbaum klingt nett.“

„Von den Kakaobohnen würde ich abraten. Diese Früchte sind zu groß und zu schwer, wenn sie runterfallen.

„Auf dem Gutshof im Hanffeld“, schlägt Ällin vor.

„Auf dem Gutshof gibt´s Läuse“, sagt Libelle.

„Ne bloß nicht. Wenn Klamdor dort Feuer fängt, sind alle Bauern für Wochen im Vollrausch“, rät Fiona ab.

„Am Waldtempel“, schlägt Ällin den nächsten Ort vor.

„Wir können ja noch ein bisschen überlegen, ja?“, fragt Ällin vorsichtig nach.

„Der allerschönste Platz ist immer noch die sonnige Waldstelle“, sagt Ravalya Kergarth.

„Die sonnige Waldstelle find ich nicht so schön. Zu viele umgestürzte Bäume“, sagt Ällin.

„Die verschneite Hütte auf den Eisis“, sagt Klamdor.

„Beim letzten Besuch kam ich nicht in die Hütte rein und dann wird es zu kalt“, sagt Ällin.

 

Nun denn, wo und wann das Picknick stattfinden wird, das erfahren wir noch. Und bis dahin hält der Bote euch auf den laufenden.

 

Alexa Viator

Auch andere Engel kämpfen noch mit  ihrer Müdigkeit und so streckte und gähnte Engelchen während sie wach wurde. Taraxa nahm das direkt zum Anlass Ihr zu sagen, dass sie die Klappe zu machen solle und mal Tach sagen sollte. So gänzlich war mir persönlich noch nicht klar, wie das eine mit dem anderen gehen sollte, aber gut, ich war offensichtlich ja auch noch nicht ganz wach. Ällin hingegen schien hellwach zu werden bei diesen Erziehungsmaßnahmen: Taraxa als Wächterin der Höflichkeit *giggl* .Diese Worte bewirkten zumindest bei mir, das ich mein dunkles Gesöff, welches ich grade zum wach werden zu mir nahm, einmal quer über den Markt verprustete. Das fand Taraxa wiederrum ziemlich eklig. Unschuldsengel, wie ich nun mal bin, weise ich direkt die Schuld an Ällin weiter, außerdem wäre das alles halb so wild, weil ja immerhin der Dorfbrunnen direkt um die Ecke ist. Falls dann doch jemand etwas abbekommen hat. Eine etwas verwirrte Ava Dove, schien auch gerade aufzuwachen und war durch die Bruchstücke des Gespräches irritiert. Taraxa versuchte dem Ganzen Klarheit zu verschaffen und legte eine 1a Zusammenfassung hin, die von der Wahrheit vermutlich so weit entfernt war wie die Engel vom Wachsein. Die Verwirrung war schlussendlich komplett und die Belehrung bis zur nächsten Gähnstunde vermutlich auch wieder vergessen. Außer Rilmaldur, dieser hatte aufgepasst und beschließt den Mund ganz sicherlich nicht aufzumachen und nickt einfach höflich in die Runde.

(Calisto)

30
Okt

Das Picknick – Die Ziehung Teil 1

   Von: Alexa Viator in Klatsch und Tratsch

„Seid ihr gespannt?“, fragt Klamdor die Bewohner Simkeas, besonders die weiblichen.
„Wollen wir?“, fragt Lady Sharina.
„Gleich jubeln diejenigen, die nicht gezogen werden“, sage ich leise lachend, während Klamdor schaut, ob sich der Name von Lady Sharina auch in seinem Beutel befindet und Lady Sharina ist der festen Überzeugung, nicht im Beutel zu sein.
„Jemand vom Boten da, der den glücklichsten Moment der gezogenen Dame festhalten kann?“, fragt Klamdor und ich melde mich, da ich bereits dabei bin, den Artikel zu schreiben. Denn es muss ja festgehalten werden, ob seine Linay oder eine der anderen Namen gezogen werden.
„Äh Klamdor, geht es auch weiter?“, frage ich den Halbzwerg, als es nach einer gefühlten Ewigkeit nicht weitergeht. Denn ich habe noch was anderes vor, als darauf zu warten, bis Klamdor die Dame zieht. Im Geisterwald Geister jagen als Beispiel.
„Ist wohl eingepennt“, sagt Taraxa.
„Bin noch am sortieren“, antwortet Klamdor, „Feechen muss noch rein.“
„Das manipulieren heißen tun, Klamdor“, meint Nyarla Thotep.
„Fix manopoly“, murmelt Klamdor.
„Moon hab ich auch vergessen“, hört man den Halbzwerg murmeln.
„Hab ich jemanden vergessen?“, fragt Klamdor laut nach.
„Das musst du wissen. Wir kennen nicht den Inhalt der Namen im Beutel“, sage ich. Während wir noch warten, hören wir, wie er murmelnd einen weiteren Namen aufschreibt.
„Ist Samuela verheiratet? Und was ist mit Engelchen?“, fragt Klamdor nach.
„Calisto?“, nennt Taraxa einen weiteren, sehr bekannten Namen.
„Calisto ist drinnen“, bestätigt Klamdor.
„Taraxa? Oder Söldnerin mit sich selbst verheiraten sein tun?“, fragt Nyarla Thotep.
„Reicht doch“, grinst Taraxa.
„Ach, wird gerade die Namensliste für die Opf… ähm … Auslosung gemacht?“, fragt Baldrin nach.
„Jepp“, bestätigt Nyarla Thotep die Frage.
„Baldrin auch mit in Beutel wollen tun?“, fragt Nyarla Thotep den Namen des Herrn.
„Tara ist drin und Ällin, Linay, Feechen, Moon“, zählt Klamdor ein paar Namen auf, die schon im Beutel ist, „Donnawedda, Ophelia.“
„Alexa“, nennt Klamdor meinen Namen. Ich horche auf. Doch da ich damit beschäftigt bin, mitzuschreiben, sage ich nichts.
„Und Ratti?“, fragt Erian.
„Servetia“, sagt Klamdor den nächsten Namen, während Davina Feenglöckchen Krissi, Maeve und Mine vorschlägt.
„Nö, Ratti nicht“, sagt Klamdor, „Maeve ist drin.“
„Alexa ist doch verheiratet“, sagt Taraxa, „Mine auch.“
„Und Anja und Sally und Sara“, nennt Davina Feenglöckchen weitere Namen.
„Mine geht auch nicht, die ist doch mit Nubi zusammen“, sagt Erian.
„Oh macht nix. Ach und Rodi und Freya“, sagt Klamdor.
„Schreiender Zwerg und untoter Elf? Nyarla nicht sehen, was schief gehen könnten tun“, lacht Nyarla Thotep.
„Linay ist auch halber Feuerelf“, sagt Klamdor.
„Und Klamdor halber Feuerzwerg sein tun. Das ja passen tun“, sagt Nyarla Thotep.
„Alamia“, nennt Klamdor einen weiteren Namen.
„Fertig jetzt“, man hört, wie still es in Simkea auf einmal wird.
„Die anderen kommen das nächste mal dran“, viele hoffen, niemals dranzukommen.
„Alexa, würfel bitte mal“, bittet Klamdor mich. Doch ich ignoriere ihn grad, da ich noch mit Schreiben beschäftigt bin.
„Alexa?“, ruft Klamdor meinen Namen und Ällin stupst mich an.
„Du musst ihr schon sagen, wie viele Seiten der Würfel haben muss“, gibt Erian Klamdor den Rat.
„Ein w 20“, sagt Klamdor. Ich seufze, lege die Feder beiseite und nehme meinen Würfel, den jeder Simkeaner auf merkwürdige Art und Weise besitzt, zur Hand.
„Wobei eine Zahl nicht besetzt ist“, natürlich hofft jetzt jeder, das der Würfel natürlich diese Zahl zeigt.
„Und bei ´ner 20 ist´s ein Fail und du must alle Damen zum Picknick führen- gleichzeitig“, schlägt Erian dem Halbzwerg vor. Ich werfe den Würfel und der Würfel fällt auf den Boden, anschließend rollt er ein paar Centimeter den Weg hinunter. Anschließend bleibt er stehen und zeigt eine Zahl. Die 11.
„Elf“, nenne ich und Klamdor guckt in seinem Beutel, wer die Elf hat.
„Elf ist“, beginnt Klamdor.
„Gewonnen hat“, sagt er langsam und versucht so, Spannung aufzubauen.
„Klamdor“, nennt Erian den Namen des Halbzwergs.
„Verloren hat“, sagt Erian.
„Jepp. Der aber wahrscheinlich einzige sein tun, Erian“, sagt Nyarla Thotep.
„Ällin“, nennt Klamdor den Namen.
„Mein Beileid“, ich klopfe auf ihre Schulter, da sie zufällig neben mir steht und ich kann deutlich sehen, das Ällin in Schockstarre verfallen ist. Ich stupse sie an, um sie wieder aus ihrer Schockstarre zu holen und sie schaut mich hilflos an.
„Versteck dich“, rate ich ihr.
„Herzlichen Glückwunsch“, sagt Klamdor.
„Herzlichen Glückwunsch Ällin“, man merkt in Davina Feenglöckchens Stimme deutlich an, das sie erleichtert ist. Und auch alle anderen Damen sind erleichtert.
„Linay … wo ist Linay?“, ruft Ällin den Namen der Freundin von Klamdor.
„Muss ich wohl noch 100 Schokobananen besorgen“, murmelt Klamdor.
„Nur mal ganz nebenbei und garnichts mit der Sache zu tun. Gerüchten zufolge bietet irgendein Simkeaner in Notfällen Asyl an“, sagt Baldrin.
„Ja daaanke erstmal“, sagt Ällin und schluckt.
„Ich freue mich für so für dich“, sagt Klamdor.
„Aber da fehlt irgendwie noch ein Satz … nimmst du die Wahl an?“, sagt Ällin und hofft wohl, das Klamdor darauf eingeht.
„Gaanz Ruhig Ällin. Du wirst es überleben“, sagt Taraxa.
„Du hast keine Wahl“, zerstört Klamdor ihre Hoffnungen.
„Man hat immer eine Wahl … worum gehts?“, fragt Samuela, die gerade dazu kam und Ällin guckt hilflos durch die Gegend.
„Und net vergessen, Hörnchen glänzend polieren“, lacht Taraxa.
„Appropo Wal … Klamdor Stand mit Fischsemmeln offen haben tun?“, fragt Nyarla Thotep nach.
„Samu, rette mich. Kannst du einen Vergessenstrank für Klamdor brauen? Oder einen Halluzinationstrank, der ihm ein Picknick mit mir vorgaukelt?“, fragt
Ällin Samuela.
„Nyarla Lösung haben tun. Warum nicht Trank brauen tun, der Klamdor zu Weibchen machen tun?“, schlägt Nyarla Thotep lachend vor.
„Gib ihm genug Bier, dann glaubt er alles“, schlägt Samuela vor.
„Ällin, das wird wunderschön. Bisschen Süßigkeiten, ein wenig Wein. Romantisch unter einem Baum bei Kerzenschein und untergehender Sonne“, träumt Klamdor, während das Picknick für Klamdor wohl zum Alptraum wird.
„Ällin? Habt ihr schon einen Termin ausgemacht?“, fragt Samuela.
„Und Woflu als Anstandswauwau“, sagt Ällin.
„Du frierst und ich wär … äh geb dir meinen Umhang“, träumt Klamdor weiter.
„Der Sanktnimmerleinstag ist immer ien sehr schöner Picknicktag, also find ich“, sagt Samuela.
„Im übrigen, 12 wäre Tara gewesen und 10 Samu“, sagt Klamdor und wacht aus seinem Traum auf.
„13 war Donnawedda und Linay war die Eins“, sagt Klamdor.
„Wie war das … ich kann den Gewinn an Linay abtreten?“, fragt Ällin.
„Ällin, Schnuckelchen“, säuselt Klamdor und Ällin streicht das Wort Schnuckelchen aus ihrem Wortschaft.
„Nein, man kann einen Gewinn nicht einfach abtreten“, sagt Klamdor.
„Klamdor, du weisst doch, du hast dir die Reporterin sozusagen mit eingelagen. Linay wird alles haarklein erfahren“, sagt Ällin.
„Solltest du nicht erstmal Linay fragen, ob sie den überhaupt abgetreten haben will?“, fragt Samuela.
„Doch sie will, Samuela. Das haben wir gestern schon geklärt“, meint Ällin.
„Ja, ich weiß. Hab da kein Problem mit, außer du verführst mich“, säuselt Klamdor liebesgetrunken weiter.
„Sie will“?, fragt Samuela.
„Läuten da eventuell schon die Glöckchen?“, fragt Samuela weiter nach.
„Ach, du weißt das garnicht“, meint Klamdor.
„Das ist nämlich so ein Punkt. Ich weiß nicht, in welche unkalkulierbarebare Gefahr ich mich begebe, wenn Linay glaubt …“, Ällin lässt den Satz unausgesprochen.
„Linay und ich sind ein Paar“, sagt Klamdor.
„Ich weiß nicht, ob selbst ein ausgezeichnetes Essen dieses Risiko wert ist“, versucht Ällin sich herauszureden.
„Welches Risiko?“, fragt Klamdor nach.
„Einese … versuchten …. Ausrutschers deinerseits. Den ich natürlich heldenhaft in die Schranken weise“, sagt sie.
„Ich sage nur – Schnuckelchen“, Ällin betont das eine Wort extra stark.
„Ich rutsche nie nicht“, meint Klamdor.
„Den Dolch habe ich immer dabei … der Rest wird sich finden“, Ällin polliert ihren Dolch.
„Nicht so negativ“, versucht Klamdor sie aufzuheitern.
„Ich werde mich heldenhaft benehmen“, verspricht Klamdor.
„Heldenhaft? Also mutig sterben?“, fragt Madanja.
„So lang er sich benimmt, muss er nicht sterben“, sagt Ällin.
„Soderle, ich muss weiter, wir sprechen uns, Ällin“, verabschiedet sich Klamdor.

Diese Geschichte ist nun beendet und jede Dame, die nicht gezogen wurde, feiert heimlich. Und wie das Picknick verläuft … keine Sorge, der Bote wird es erfahren.

(Alexa Viator)

23
Okt

Klamdor fördert Alchemisten

   Von: Calisto in Klatsch und Tratsch

Da ist man mal für ein paar Wochen oder Monate nicht am Schreiben und schon liest man fast nur noch Klamdor im Boten. Ob da eine geniale Marketingstrategie des Brüllzwerges, Gemeinheit anderer Simkeaner (als ob Simkeaner jemals gemein sein könnten), oder einfach nur Zufall dahinter steckt, kann ich nicht sagen, aber ich schließe mich hiermit mal dem Trend an, und auch ich berichte heute über Klamdor.
Klamdor hat einen neuen Plan ausgeheckt, wie er denn nun endlich zu seinem gewünschten Picknick mit einem der weiblichen Bewohner Simkeas kommt: Er wird es auslosen!
Erste Panikreaktionen bestanden aus dem Klettern auf Krummfruchtbäume, Fluchtpläne ganz weit weg von Klamdor, eine große Feier und Baumstammsuche von Morty. Wieso Morty in diesem Kontext Baumstämme sucht, konnte der Bote bisher noch nicht feststellen, aber vielleicht plant er einen großen Scheiterhaufen oder ähnliches. Allerdings wollte Klamdor noch nicht sofort ziehen, sondern die Frauen Simkeas weiter in Angst und Schrecken leben lassen, da er erst kommenden Dienstag ziehen will, um dem Boten Zeit zu geben um „ängstliche, glückliche, zitternde, bebende weiblichen Mitbewohner Simkeas zu interviewen und zu beobachen wie sie diese Woche rumbringene“.
Klamdor mutmaßte bereits, dass einige Damen versuchen werden, ihren Namen mehrfach in den Tuchbeutel des Unglücks (wie er genannt wurde) zu schmuggeln, wohingegen andere bereits ein Schreiben an MasterX aufsetzten, um im Bedarfsfall unter neuem Namen ein neues Leben beginnen zu können. Wieder andere versuchten ihre Chance zu reduzieren, indem sie forderten, dass ALLE Namen in den Tuchbeutel kommen, auch die der Männer Simkeas, im Zuge der Gleichberechtigung, wohingegen Klamdor noch einmal präzisierte auf weiblich und ledig, um sämtliche Probleme mit erzürnten Ehegatten zu vermeiden. (Es wäre jedoch bestimmt unterhaltsam gewesen, wie ein Picknick mit MasterX und Klamdor ausgesehen hätte.) Valon hingegen witterte die Chance auf großen Profit und bot Tränke der Geschlechtsumwandlung zum Sonderpreis an.
Ob dies vielleicht von Anfang an der Plan war, den Absatz der Tränke zu steigern bleibt unsicher, aber falls dem so war, ein genialer Schachzug der Alchemistengilde.

(Baldrin)