Archiv für Sparte ‘Klatsch und Tratsch’

“Es ist so, als würde durch Isadoras Erscheinen eine Lücke geschlossen werden, die wir vor drei oder vier Wochen mal bemerkt haben”, sagt Kätchen grübelnd und beobachtet Isadora, die gerade das Fell von Dracols Werwolfsgestalt streichelt.
“Ja, das ist wirklich warm”, staunt Isadora.
“Nicht kitzeln”, lacht Dracol auf, als er die Hand auf seinem Fell spürt.
“Welche Lücke?”, fragt Klamdor die Schlumpfine.
“Ich? Eine Lücke wofür?”, fragt Isadora und schaut fragend zu Kätchen. Diese kramt in ihren alten, gesammelten Zeitungen nach einem bestimmten Artikel. Nach einigen Minuten wird sie fündig und hält die besagte Zeitung aufgeschlagen auf:
“Da wurden vor ein paar Wochen Vampirfähigkeiten gesucht.”
“Wie schade, da war ich noch nicht da”, murmelt Isadora traurig.
“Das macht nichts, Isadora. Jetzt bist du ja da”, tröstet Dracol die neue Simkeanerin.
“Ich erinnere mich”, sagt Klamdor und auch Dracol stimmt zu, sich zu erinnern: “Erian sollte gebissen werden.”
“Schlumpfine-Fähigkeiten werden hier ja eher nicht gesucht”, sagt Kätchen.
“Wieso soll ich jemanden beißen?”, fragt Isadora nach.
“Weil er in Kätchens Tee einen Umwandlungstrank getrunken hat”, antwortet Klamdor.
“Es ging um wissenschaftliche Erhebungen”, erklärt Kätchen.
“Nee. Nicht, dass Isadora auch noch anfängt zu flackern”, warnt Dracol besorgt.
“Ein Versuch an einem lebendigen Wesen?”, grübelt Isadora.
“Ja, an mir”, sagt Klamdor, “sie wollten Blut von mir.”
“Nein, Klamdor. Ich weiß nicht, wie sich das auf dich auswirkt”, sagt Isadora.
“Hm, sollte ich nicht Erian beißen?”, fragt Dracol.
“Nun ja, es gab auch Überlegungen, Klamdors Blutalkoholgehalt zu erheben, über Abzapfen. Und Vampire können doch so was, oder?”, sagt Kätchen.
“Obwohl … du würdest dich nur dann verwandeln, wenn ich dir auch von meinem Blut gebe”, sagt Isadora im Nachhinein.
“Ja, ich könnte Klamdor Blut absaugen, aber nur wenn er es will”, sagt Isadora nickend zu Kätchen.
“Sehr schön. Endlich mal Kompetenz in Sachen Vampirfähigkeiten”, sagt Kätchen.
“Oh, da wäre ich vorsichtig, Klamdor hat einen hohen Alkoholgehalt im Blut”, warnt Dracol.
“Dracol, ich bin ein Vampir. Mir macht das nichts aus”, sagt Isadora.
“Ok. Aber pass da gut auf dich auf”, bittet Dracol die Vampirin.
“Im schlimmsten Fall bin ich selbst betrunken”, grinst Isadora.
“Wenn du betrunken wirst, pass ich auf dich auf”, sagt Dracol.
“Ich bräuchte nur etwas, wohin ich es dann hineinspucken kann, damit es untersucht werden kann”, bittet Isadora.
“Wie wäre es mit einer Glasflasche?”, schlägt Kätchen vor.
“Ich habe bestimmt noch Flaschen im Lager”, sagt Kätchen und schlägt in ihrem Lagerbuch nach.
“Ich würde einen Kessel nehmen, da passt mehr rein”, schlägt Dracol stattdessen vor.
“Das ist doch nicht euer Ernst?”, fragt Klamdor und schaut entsetzt in die Runde.
“Nur, wenn du es erlauben würdet”, sagt Isadora zu Klamdor.
“Wie? Das macht doch nix, Klamdor. So ein paar Blutstropfen”, sagt Kätchen und grinst dabei etwas.
“Das landet doch bestimmt wieder im Boten”, sagt Klamdor weiterhin entsetzt.
„Und Isadora ist doch eine sehr hübsche Vampirin. Du merkst bestimmt fast nichts”, versucht Kätchen den Halbzwerg zu beruhigen.
“Ich erlaube das nie nicht”, ruft Klamdor.
“Klamdor, sei froh, dass ich das nicht mache. Ich habe viel größere Zähne, die sind nicht so zart wie die von Isadora”, sagt Dracol und zeigt seine großen Werwolfszähne.
“Sie sieht so sanft aus”, schwärmt Kätchen.
“Stimmt Kätchen, da stimme ich dir zu”, sagt Dracol
“Du glaubst nicht, dass sie hübsch ist?”, fragt Dracol und Klamdor schaut sich die Vampirdame sehr genau an.
“Sie ist sehr hübsch”, sagt er.
“Ja, das stimmt”, stimmt Dracol zu.
“Aber das hat nichts damit zu tun”, sagt Klamdor und man meint, etwas Panik in seiner Stimme zu hören.
“Ich gehe schon mal eine Flasche holen. Louhi wird uns das bestimmt analysieren. Der ist Alchemiemeister. Der kann das”, sagt Kätchen und Isadora zeigt Klamdor ihre Fänge.
“Hübsch”, schwärmt dieser.
“Aber, nein danke”, verneint er.
“Na, dann muss ich doch ran”, grinst Dracol.
“Guckt mal, damit können wir sogar Vergleichsproben lagern”, ruft Kätchen aufgeregt.
“Die ist kaputt”, sagt Klamdor und zeigt auf die Glasflasche, die Kätchen in der Hand hält.
“Welche Vergleichsproben”, fragt Klamdor.
“Das tut auch gar nicht weh. Ich kann die Stelle mit meinem Speichel betäuben”, sagt Isadora.
“Sehr verlockend”, grübelt Klamdor, “aber … Nö.”
“Ich will”, meldet sich Dracol, während Isadora von Kätchen insgesamt drei Glasflaschen bekommt.
“Ist Dracol auch relevant?”, fragt sie nach, während Klamdor von Kätchen auch ein paar Glasflaschen bekommt: “Für die Referenzproben.”
“Überlegt euch gut, was ihr da macht”, warnt Klamdor.
(Alexa Viator)
Teil 2 folgt in der nächsten Ausgabe des Trenter Boten.
23
Feb

Der schüchterne Mann

   Von: Amalthea in Klatsch und Tratsch

So… matsche, matsche, Eier, Mehl und Milch, dann in die Pfanne und schnell zum Markt zum Verkaufen.
Ähhh… Was ist denn da für ein Schatten? Das ist ein Mann! Warum versteckt er sich? Hat er Angst vor mir oder will er mir meine frischen Pfannkuchen wegschnappen?

Der Mann blinzelt um die Ecke und in meine Augen. Plötzlich rennt er weg.
Was ist das für ein komischer Vogel?

Am Markt stehen Alexa und Loulu und quatschen über ein Monsterbuch.

„Loulu und Alexa, ich hab‘ etwas gesehen, um die Ecke, bei der Taverne, doch das war sooo schnell weg. War das auch ein Monster, das im Buch steht?“

Loulu guckt mich verwundert an, wie ein großes Auto, aber nicht so schnell.

„Er war RIESENgroß, zwei lange Beine und sehr schnell weg! Er sah wie ein Mensch aus, aber der… der war sooo schüchtern und schnell wieder weg“, schreie ich zu Loulu.

„Ach so, das war sicher Bob. Bei dem sieht man immer nur den Schatten, der haut immer schnell ab“, sagt Loulu.

„Warum haut er immer ab, was tut er?“

„Er beklaut die Baustellen, wenn wer was baut!“, mischt Klamdor sich ein.

„Quatsch, red‘ dem Jungen nichts ein!“, erwidert Loulu, „er ist immer schnell weg, weil er Angst hat, Arbeit zu bekommen“, führt sie weiter aus.

„Er hat eine interessante Quest, such‘ ihn mal!“, sagt Alexa

Hmpf… jemand, der immer abhaut, den kann man nicht finden, denke ich mir und lief zum Lager.

In der Ferne hörte ich Hämmern und Schrauben. Da ist wohl wer am Bauen. Ich will sehen, was da ist und laufe dem Geräusch nach. Da steht ein Mann in Fellklamotten, und einen Buckel hat er auch. Er schreit die Bauarbeiter an, dass die sich beeilen sollen und viel fleißiger sein sollen. Er hat in der rechten Hand einen Bleistift und in der linken eine große Karte, auf der das Gebäude abgebildet ist.

Er ist bestimmt der Baumeister. Was der wohl alles bauen kann? Er dreht sich um und starrt mich an.

„Na du, kleiner Mann? Nichts zu tun?! Hier wird nicht rumgelümmelt, ich bin sehr beschäftigt. Oder willst du was bauen?“

„Nein, Sir, ich muss schnell weg, hab‘ noch was zu machen“, antworte ich und laufe zurück zum Markt.

Was für ein komischer Opa. Latscht den Leuten nach, ist aber sehr beschäftigt und läuft hin und her. Aber wenn ich was bauen will, dann ist er der richtige Mann. Aber wo soll ich suchen, wenn ich ihn brauche???

(ClemmK)

16
Feb

Kuss-Rausch

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Neulich, ich bin gerade on gekommen, hörte ich Loulu…

Loulu: *betrachtet ihr Bruni-Kunstwerk und guckt sehr zufrieden*

Da muss ich doch gleich nachfragen. Lady Sharina: Bruni macht Kunst?

Relsenrazor: Bruni ist Kunst, wird mir erklärt.

Loulu: „Nene, ich mach‘ Kunst an Bruni. Und jetzt isse Kunst, ja, genau, Relsen.“

Nun werden auch andere aufmerksam.

Xanthy: „Ui – war das ein Balsamtest? Wie lange hält er?“

Bruni, schon im Bett, wunderte sich.

Bruni: „lol – wassn nu los“ *kichert vom Bettchen aus*

Auch Dracol guckte nun mal: „Ach du meine Güte, was ist den mit Bruni passiert?“

Loulu: „MUHAHAHAAAA“

Bruni: „Die Bombe war meine Rache an Loulu, brauchte die Finsternis, um zu entkommen :P “ Das war wohl, bevor ich da war.

Dracol: „Ah, na dann versteh‘ ich das, Bruni.“

Bruni: „Meine Schlappen sind auch gleich hin.“ *murmelt und guckt die zerschlissenen Pantoffeln an*

Ich guckte mir nun die Koboldin mal näher an, diese war von Knutschflecken völlig bedeckt..

Lady Sharina: „Überlastet von Küsschen.“

Louhi: „29 Küsschen sind ja auch wirklich schwer^^“

Loulu: „Na, aber das war ja auch verdient. So oft, wie ich bunt geknutscht wurde. Und der war wirklich sehr haltbar, dieser Balsam.“ *grinst*

Dracol: „Na, bunt geknutscht ist doch toll.“

Da möchte wohl noch wer geknutscht werden.

Louhu fühlte sich unschuldig. Loulu: „Also, an den Schlappen bin ich aber nicht schuld. Hihi“

Bruni: „Wohl, ich war ja in jedem Eckchen in Trent fast, um mich zu verstecken.“

Loulu: „hihihi!“

Lady Sharina sieht schon die Überschrift im Boten: „Hm.. Koboldin gejagt von Kuss-Süchtigen.“

Loulu: „Nenene, umgekehrt, der Kobold war süchtig. Das war lediglich eine Reaktion. Zugegeben, vielleicht ein wenig eine Überreaktion.“

(Lady Sharina)

An einem der kalten Wintertage sitze ich wie so oft in Lexas gemütlicher Marktbude und versuche ein paar Geschäfte zu machen.
Vor der Bude trifft Ophelia auf Grogar und grüßt freundlich: “Hallo, Nachbar!” Grogar ist sichtlich erstaunt: “Nachbarn, Pheli?”
Ophelia nickt überzeugt. ”Ja, ich hab gestern geguckt, wo ich denn gern mein Häuschen hinsetzen möchte und es wird der Stallweg werden”, bestätigt sie lächelnd.
“Ahso”, entgegnet Grogar grinsend “bin da selten, zu viel unterwegs…” Dabei zeigt er die Schlafrolle rum und Ophelia muss lachen. “Ich vermutlich auch, bin doch eigentlich kaum in der Stadt.”
Grogar bemerkt “Deswegen reicht mein klein Häuschen auch :)” und Ophelia scheint gleichfalls noch nicht ganz von großen Häusern überzeugt: “Ich denke mal nicht, dass ich da irgendwann eine riesen Villa stehen habe”, sagt sie lachend. “Ich auch nicht, hohe Kosten. Liegt mir nicht ;-)”, stimmt Grogar zu. Ophelia sieht zu Klang hinüber, der ebenfalls auf dem Marktplatz steht. “Klang könnte ja hier eine Hütte bauen”, bemerkt sie mit einem Grinsen, “so oft, wie er am Markt ist…” Grogar winkt ab: “Bürokratie, hab’s auch schon versucht… bekomm‘ keine Lizenz.”

So werden wir wohl weiterhin vagabundierende Mitbürger in Schlafrollen am Markt treffen, dachte ich bei mir.

—–

Etwas später am gleichen Tag kommt auch Rosalie mal wieder zum Marktplatz. “Guten Abend, Marktvolk”, grüßt sie und wird sogleich vom *immer anwesenden* Klang bemerkt. “Heja und guten Abend, meine schöne Brauerin”, grüßt er lächelnd. Rosalie macht ein paar Schritte auf Klang zu und Klang geht Rosa lächelnd entgegen. Rosalie schaut tief in seine Augen “Guten Abend, Wanderschmied”.
Klang erwidert ihren Blick innig und breitet seine Arme aus. “Gerne”, bemerkt Rosalie und genießt die Umarmung sichtlich. “Es ist sehr kalt heute Abend.” Klang fasst sie bei der Hand und sperrt die Bude auf. “Aje, das stimmt, lass uns rein gehen.” Rosalie lässt sich hinein begleiten.

Damit verschwanden die zwei in einer der Marktbuden und ich kam zu der Erkenntnis, dass sich offenbar auch ohne Hausbaulizenz bequeme Möglichkeiten am Markt bieten.

(Kätchen)

9
Feb

Hänger und Kleiderwechsel…

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Hier mal etwas Älteres vom letzten Sommer, liebe Leserinnen und Leser:

Die Autorin ist gerade noch am Austeilen der Gewinne von der Tombola und sucht einige Säumige.

„Era?“, ruft sie, „Ach nee, der hängt in der Bude. Jik, Baerty… Bitte eure Lose einlösen kommen.“ Chalek fragt irritiert zurück: „Hängt??? Ohjeee!!!!“ Lady Sharina erwidert: „Ja, er hängt fest^^“ Jikhoupas meldet sich und holt seine Päckchen.
Fiona kichert. „Sonst würde er auch runterfallen oder nicht mehr hängen.“ Chalek nuschelt: „Soll ja nen schlanken Hals machen. Naja, wer’s braucht.“
Lady Sharina hat inzwischen Baerty entdeckt: „Hm… ich dachte das Bettlaken ist auf dem Heimweg.. nun ist er wieder auf den Eisis.“  Fiona sagt: „Naja, son Teil ist wohl wie ein Segel: Wo es der Wind hinweht…..“  Das scheint der Autorin auch so. Und dann wird sie von anderen Geschehnissen abgelenkt.

Bruni ist auf der Suche nach einem bestimmten Zwerg zum konspirativen Oberteile-Austausch und ruft: „Truckle! Truckle! Truckle! hihi.“  Lady Sharina fragt verwundert: „Was macht ihr denn da?“  Bruni zieht die Vorhänge zu. Kurz darauf hört man sie sagen: „Wunderbar, ganz wunderbar…“ Dabei seufzt sie glücklich und schiebt den Zwerg wieder aus der Schmiede….  Lady Sharina schüttelt den Kopf: „Tz!“

Die Autorin fühlt sich an dieser Stelle gemüßigt zu erklären, dass Bruni bei der Tombola ein Hemd gewonnen hatte und Truckle eine Tunika. „Also alles ganz jugendfrei“, fügt sie schmunzelnd hinzu.

(Lady Sharina, die sich schon auf die nächste Tombola freut)

 

 

9
Feb

Der Teufel – das Eichhörnchen

   Von: Alexa Viator in Klatsch und Tratsch

In der Stille der Nacht kann man nur leise Gespräche hören. Eines dieser Gespräche habe ich mitverfolgt und aufgeschrieben:

“Ach Klamdor, du hast doch eh immer schlechte Presse”, lacht Chalek und schaut zum Halbzwerg.
“Ich hatte schon lange keine Presse mehr”, sagt Klamdor stolz.
“Es gibt ja auch keinen Boten”, meint Bruni und zuckt mit den Schultern.
“Weil ich nichts anstelle, Bruni”, antwortet Klamdor ruhig.
“Ja ja, und der Teufel ist ein Eichhörnchen”, lacht Chalek.
“Och, schade”, flüstere ich leicht enttäuscht und lache dabei.
“Habe ich in den letzten Jahren irgendetwas angestellt?”, fragt Klamdor mit ruhiger Stimme.
“Also, dieses Jahr noch nichts. Es ist noch keine Jungfrau in Nöten”, sagt Relsenrazor.
“Das Jahr ist noch jung”, sage ich lachend.
“ICH STELLE NIE NICHTS AN”, schreit Klamdor auf einmal.
“Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht auf den Teufel setze”, meint Brüno.
“Wer sitzt auf wem?”, fragt Klamdor verwirrt, aber ruhig nach.
“Das arme Eichhörnchen”, sagt Fiona traurig.
“Brün sitzt auf dem Teufel, wenn der als Eichhörnchen durch die Wälder springt”, antwortet Relsenrazor auf Klamdors Frage.
“Ich glaube nicht, dass der Teufel dann stirbt. Ich glaube, der wird nur sauer”, sagt Brüno nachdenklich.
“Und das ist ja der Teufel… dann”, spricht Brüno weiter und stockt auf einmal.
“Dann… passiert…”, redet Brüno geheimnisvoll weiter.
“Etwas!”, beendet Brüno seine geheimnisvolle Erzählung.
“Alle Bären kriegen Durchfall, wenn der Teufel nicht gesehen hat, wer es war”, sagt Relsenrazor.
“Ich glaube, das würde dem Eichhörnchen nicht helfen”, meint Brüno.
“Aber der Wald wäre mal ordentlich gedüngt”, sagt Relsenrazor lachend.
“Naja, ich sag nur: Eichhörnchen fusseln nicht”, meint Brüno.
“Nicht?”, fragt Klamdor nach.
“In den Übergangsjahreszeiten schon”, sagt Loulu.
“Vielleicht muss Brüno nur im Sommer oder im Winter?”, überlegt Loulu.
“Es hat noch nie ein Eichhörnchen gesagt, dass es fusselt”, sagt Brüno.
“Fusseln Bären auch?”, fragt Alessa.
“Fusselbär”, sagt Klamdor.
“Und werden dann von Drachen gefragt, ob sie fusseln?”, fragt Loulu.
“Bären sind doch zu groß”, meint Brüno.
“Bären sind genau richtig, um darauf zu schlafen”, sagt Dracol.
“Nichts für große Drachen”, meint Loulu.
“Zum fusseln?”, fragt Klamdor weiter.
“Aber das hat doch nichts mit der Größe zu tun, ob ein Tier fusselt?”, fragt Alessa verwirrt nach.
“Ich fussel‘ auch gerne”, sagt Klamdor.
“Ob sie fusseln oder nicht, aber Bären sind so groß – da spielt das doch keine Rolle mehr”, meint Brüno.
“Fische fusseln nicht, haben aber extreme Schuppen”, merkt Chalek an.
“Ich bin ja der Meinung, dass alles fusselt, was ein Fell hat”, meint Alessa.
“Fische sind nicht so viele im Wald unterwegs, und ich will ja noch essen”, sagt Brüno.
“Ich fussel‘ nicht, ich habe kein Fell”, sagt Alessa und zeigt ihre Haut.
“Ich habe Fell, aber ich fussel‘ nicht”, sagt Dracol.
“Du fusselst bestimmt, Dracol”, meint Alessa und begutachtet Dracol.
“Ist das aber eine Fusselei hier”, lacht Loulu.
“Ich habe noch nie was gemerkt, Alessa”, sagt Dracol und bekommt von ihr sein Fell gekämmt.
“Ich und meine Kleidung sind fusselfrei”, sagt Relsenrazor und betrachtet sich eingehend.
“Du fusselst ganz schön, Werwolf”, sagt Alessa nach einigen Minuten des Kämmens, und Dracol grinst in seiner Wolfsgestalt.
“Das sind Haare, keine Fussel”, sagt Dracol, “ich verliere halt grad mein Winterfell.”
“Bisschen früh, soll doch erst noch kalt werden”, sagt Relsenrazor.
“Wie? Noch mal kalt, Relsen?”, fragt Alessa nach.
“Das macht nichts, Relsen. Das ist schneller da, als mir lieb ist”, meint Dracol und beobachtet ein paar Haare, die auf den Boden fallen.
“Das kommt davon, dass er zu lange im warmen Bett liegt”, sagt Chalek.
“Und buddeln? Also, so in Schlammpfützen spielen? Oder buddeln?”, fragt Loulu.
“Pssst, Chalek. Verrate doch nicht alles”, flüstert Dracol leise.
“Winter kommt erst noch”, sagt Relsenrazor.
“Wenn ich das jetzt richtig verstehe”, sagt Klamdor.
“Erst wenn der Frühling in Sicht ist, schlägt der Winter richtig zu”, sagt Relsenrazor.
“Falsch, im Sommer dann”, sagt Louhi.
“Dracol fusselt, weil Brüno auf Eichhörnchen sitzt und denkt, der Teufel hat ein Winterfell und Alessa buddelt mit Schnuddel um zu füsseln”, stellt Klamdor fest.
“Wenn die Eisdrachen fliegen?”, fragt Relsenrazor.
“Also ich geh jetzt baden”, sagt Dracol und verwandelt sich in seine Menschengestalt.
“Genau!”, sagt Louhi.
“Klingt logisch für mich”, sagt Loulu.
“Jetzt fusselst du grad mal nicht”, meint Alessa.
“Zum Glück bin ich weit weg und muss das nicht mit anhören, dieses Verwandlungsdings”, sagt Loulu.
“Dann biste garantiert fusselfrei”, sagt Relsenrazor und Dracol stimmt ihm zu, während er in die Wanne fliegt.
“Boaaahhhh, des wollte ich jetzt aber nicht wissen”, sagt Klamdor.
“Was wolltest du nicht wissen, Klamdor?”, fragt Dracol, während er sich wäscht.
“Na, wie du in die Wanne steigst”, lacht Loulu.
“Ich hab doch gar nicht gesagt, wie ich das mache. Nur, dass ich baden möchte”, meint Dracol.
(Alexa Viator)
9
Feb

Kommentare oder auch nicht.

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Hier noch ein kleiner Nachtrag zum (vor-?)letzten Rätsel:

Gerade wurden unter den richtigen Antworten die Gewinner ausgelost, als sich Folgendes zutrug:
Moonstone: „Meine Antwort war falsch?“, fragte Steinchen und verwirrte die Autorin damit. Lady Sharina: „Von dir hab ich nichts bekommen, Steinchen.“ Moonstone: „Ach ja, stimmt ja.“

Erian mischte sich ein: „Außer blöde Kommentare. Die bekommt jeder von ihr. Können gerne gegen meine blöden Kommentare tauschen, wenn du magst.“ Er winkt zu Steinchen und freut sich auf den nächsten Kommentar. Moonstone winkt verdutzt zurück und guggt erst mal blöd aus der Wäsche.

Da fehlten Steinchen doch glatt die Worte. Das sollte man im Kalender ankreuzen. ^^

(Lady Sharina)