Archiv für Sparte ‘Bürger hautnah’

Frage: Wollen wir uns nicht setzen?
Simplicius Simplicissimus: Ja, gute Idee. (holt einen zweiten Stuhl aus der Küche, während sein alter ego nochmal den Blick über die Portraits schweifen lässt)
Frage: Ich werde das Interview dem „Boten“ anbieten, bist du damit einverstanden?
Simplicius Simplicissimus: Sehr gerne, kein Problem. Hoffentlich haben sie noch niemand losgeschickt für einen eigenen Bericht. (grinst)
Frage: Stört es dich, wenn ich der Einfachheit wegen Sim zu dir sage?
Sim: (schmunzelt) Durchaus nicht, ich sage zu dir ja auch Sim.

Frage: Sim, du hast seit Juli in deinem Haus „Am schiefen Apfelbaum“ (4|19) im Wohnzimmer eine kleine Ausstellung mit dem Titel „47 Facetten der Kultur – 47 Portraits“ organisiert. Wie kamst du denn auf dieses Thema?
Sim: Wie das so oft geschieht eigentlich durch Zufall und dann als Grille. Wiglaf Droste ist ja im Mai noch sehr jung verstorben und in einem anderen Kontext suchte ich dann nach weiteren deutschen Satirikern, die in den letzten Jahrzehnten in der Kulturszene hervorstachen. Nach Satirikern wohlgemerkt, nicht nach Kabarettisten oder Stand-up-Comedians, das ist ja etwas anderes.
Frage: Und dann?
Sim: Mir fiel bis auf Eckhard Henscheid spontan erstmal niemand ein und in einem inneren Monolog versuchte ich mich zu entscheiden, wer von beiden der wichtigere, einflußreichere Autor mit der größeren Reichweite gewesen war. Beide waren umstritten, wie es sich gehört, aber ich neige zu Droste, obwohl ich weiß, dass ich Henscheid damit nicht wenig Unrecht tue. Und daraus ergab sich dann alles.
Frage: Wie ergab sich dann alles?
Sim: Naja, von Henscheid zu F. W. Bernstein mit seinem „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche.“ ist es ja nicht weit, Frankfurt am Main ist keine große Stadt. Damit war ich bei Grafik, Cartoon und Comic. Horst Janssen als der bedeutendste Grafiker war keine Frage. Und ich grübelte als nächstes, wer für mich denn der wichtigste Illustrator von Kinderbüchern gewesen war. Janosch mit seiner Tigerente und Panama stand mir sofort vor Augen. Dann erinnerte ich mich, dass es ein ganz großartiges Liederbuch mit Kinder- und Volksliedern gibt, das Tomi Ungerer wunderbar illustriert hat. Aber Ungerer ist Franzose. Und der einflußreiche Maurice Sendak mit seinen wilden Kerlen ist US-Amerikaner. Ich wollte aber das Konzept der Beschränkung auf Deutschland nicht durchbrechen. Es gibt auch noch sehr viele und ganz tolle Illustratorinnen und Illustratoren, Judith Kerr zum Beispiel, die durch ihre Vertreibung zwar Britin werden musste, aber in Berlin zur Welt kam. Du kennst sicher „Ein Tiger kommt zum Tee“, aber an Janosch reicht in Deutschland halt niemand heran.
Frage: Das klingt so als wäre da etwas ins Rutschen gekommen?
Sim: Genau. Während der Recherche hatte ich mir auch immer Fotos der Personen angesehen. Das mache ich gerne. Und dann stieß ich auf dieses außergewöhnliche Bild von Josef Hegenbarth, den ich nicht nur in der DDR sondern auch im Westen für den wichtigsten Illustrator der letzten Jahrzehnte halte. Ich begann zu überlegen, woraus unsere Kultur denn sonst noch besteht
Frage: Deshalb der Titel „Facetten der Kultur“?
Sim: Ja. Und wer mir so spontan für die letzten Jahrzehnte als die jeweils wichtigste Persönlichkeit einer Facette einfällt. Wer in unserer Kultur aktuell eine deutliche, prägende Spur hinterlassen hat.
Frage: Das ist nicht immer einfach.
Sim: Sicherlich. Das kann ungerecht werden. Und viele Künstlerinnen und Künstler arbeiten auch gleichzeitig in unterschiedlichen Sparten. Beuys ist eben nicht nur Bildhauer sondern auch Aktionskünstler und Fotograf gewesen. Dass Michael Ballhaus der wichtigste Kameramann und Gerhard Richter der wichtigste Maler ist braucht keine lange Recherche. Beim Kabarett habe ich jedoch kapituliert. Dieter Hildebrandt hat zweifellos die Szene geprägt, aber Georg Schramm stand mindestens in den letzten drei Jahrzehnten einfach an der Spitze. Ich habe also beide aufgenommen. Dann gibt es ja auch Persönlichkeiten wie Alfred Eisenstaedt, Peter Latz oder Wilfried Minks, die vom Namen her kaum bekannt sind, aber dennoch einen ungeheuren Einfluß hatten.

Frage: Bei den Fotos gibt es eine Bandbreite von konventionellen Aufnahmen bis zu überraschenden, charakterisierenden Bildern. Was waren die Kriterien?
Sim: Für eine Ausstellung entschied ich mich, als ich dieses beeindruckende Foto von Pina Bausch fand. Was für ein Gesicht! Es war aber bald klar, dass ich nicht bei den ausdrucksvollen Gesichtern bleibe sondern dass ich meine eigenen Regeln bei Bedarf ganz undogmatisch durchbreche. Hans Magnus Enzensberger zum Beispiel muss einfach vor dieser riesigen Bücherwand sitzen. Da ist dieser kleine Mann (ich habe ihn mal getroffen, er ist wirklich klein) und er beschäftigt sich mit Gedichten, der verdichtetsten, kürzesten literarischen Form nach dem Aphorismus und in dieser Lyrik extrahiert sind viele viele viele Regalmeter von anderen, gelesenen und halbgelesenen Büchern und den Gedanken, Situationen und Bildern, die daraus erwachsen. Das transportiert dieses Portrait auch und so soll es sein. Bei Frei Otto, den ich sehr bewußt nicht als Architekten sondern als Baumeister bezeichne und bei Wolf Biermann habe ich Bilder ausgewählt, auf denen sie noch jünger sind, die aber die Person besser charakterisieren.
Frage: Manchmal bleibt es aber doch unbefriedigend, oder?
Sim: Zweifellos. Von der Köth gibt es aus meiner Sicht kein interessantes Foto und von Ralf Schweiger gibt es leider keine Auswahl, ob wohl er ein wichtiger deutscher Parfumeur ist.
Frage: Die meisten sind wohl Franzosen?
Sim: So ist es, und die Namen dieser Handvoll Künstlerinnen und Künstler sind in der Regel auch hinter den Markennamen versteckt, die jeder kennt. Die treten als kreative Person fast nie in Erscheinung, arbeiten aber auch oft als Team.
Frage: Manche Gesichter sind auch wenig bekannt. Ich fand das witzig: Ach, so sieht also der Klaus Teuber aus.
Sim (grinst): Ja, wie oft haben wir beide vergnügt am Tisch gesessen und Siedler gespielt. Auch Greno ist kaum bekannt, obwohl man an ihm, was die Buchkunst und Buchgestaltung angeht, nicht vorbeikommt. Ein ganz wichtiger Künstler, von dem es kaum Fotos gibt.
Frage: Ich muss auch nochmal nach Hans Schnier fragen. Was sollte das denn? Böll taucht doch schon an anderer Stelle auf.
Sim: Ja, da steckt ein Riesenproblem dahinter. Es gibt derzeit, so weit ich das sehe, keinen hervorragenden deutschen Clown. Die Schweiz bringt erstaunlicherweise viele interessante Clownsmänner und -frauen hervor, aber in Deutschland finde ich nichts. Ich habe natürlich Helge Schneider aufgenommen, der – nicht nur, aber auch – Clown ist. Aber er ist kein klassischer Clown wie seinerzeit Charlie Rivels oder Oleg Popow. Er hat aus der Figur des Musikclowns eine ganz eigene, weiterreichende Rolle entwickelt. Ich mußte in der Not auf eine literarische Figur zurückgreifen. Schnier sagt in einem Telefongespräch mit seinem Bruder: „Ich bin ein Clown (…) und sammle Augenblicke“. Das hat mir gefallen. Das ist auch sehr deutsch.
Frage: Bernhard Paul?
Sim: Der kommt aus Östereich.

Frage: Was kannst du denn noch selbstkritisch zu der Ausstellung anmerken? Welche Probleme sind nicht zur Zufriedenheit gelöst?
Sim: Ojeh, da gibt es viele Punkte. Es sind, das sieht man ja sofort, die Frauen unterrepräsentiert. Aber diese Ausstellung spiegelt ja auch nur gesellschaftliche Verhältnisse und da ist eben auch der Kulturbetrieb männerdominiert. Ich habe etwas gemogelt mit Martina Hill. Es gibt sicher auch noch andere gute Komikerinnen und Komiker, da könnte man wohl streiten, aber ich finde ihren Stil einfach hervorragend und innovativ. Und das Bild des Tankstellenüberfalls mit der Banane ist einfach zum Schießen.
Frage: Die Kulturszene der DDR bleibt auch in der Minderheit.
Sim: Naja, ich war nicht völlig blind, Hegenbarth, Biermann (der seine beste Zeit in der DDR hatte), die Thalbach und Heiner Müller sind ja aufgenommen, aber ich halte eben Bernhard Minetti für bedeutender als, sagen wir mal, Manfred Krug, obwohl mir der schon in „Die Spur der Steine“ ausnehmend gut gefallen hat und einen netten Jazz pflegte. Da gibt es vielleicht auch keine guten Lösungen, weil es doch auch voneinander getrennte kulturelle Erfahrungsbiographien gibt. Der West-Blick dominiert hier zweifellos.
Frage: Was fehlt noch?
Sim: Ganz eindeutig der Tanzbereich, welche Tänzerin und welcher Tänzer hätte Erwähnung finden müssen. Da kenne ich mich aber auch nicht so gut aus und so ist mir das Defizit erstmal garnicht aufgefallen. Und es fehlt auch, wer am hervorragendsten Chöre dirigiert. Das muss als „Facette der Kultur“ eigentlich einen eigenen Platz haben.
Frage: Beim Jazz hast du auch nur an Schneider und Mangelsdorff gedacht?
Sim: Nein, ich habe an sehr viele gedacht. Aber ja, Albert Mangelsdorff steht hier stellvertretend für eine sehr vielschichtige Szene. Ich weiß, dass ich da vielen Unrecht tue, aber Mangelsdorff (den ich übrigens auch mal getroffen habe) war als Musiker und Mensch eine so außergewöhnliche Persönlichkeit, dass die meisten Jazzerinnen und Jazzer mir das sicher nachsehen würden. Weniger sicher bin ich mir da bei Inga Humpe, die ich eigentlich hätte aufnehmen müssen, weil sie zusammen mit ihrer Schwester eine unglaublich wichtige Rolle in der Musikszene innehat, woran ich aber zu spät gedacht habe. Auch in der Fotografie wäre noch sehr viel diskutabel, weil es da ja auch sehr vielschichtige Ansätze gibt von der Portrait- über die Architektur- und Landschafts- bis hin zur journalistischen und künstlerischen Fotografie und ich denke da nicht nur an Jim Rakete. Der Aspekt der Typografie fehlt leider völlig. Wer kam nach Peter Behrens und Jan Tschichold? Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen und die Schrift vor lauter Buchstaben nicht. (schmunzelt) Vielleicht müsste auch noch die Jonglierkunst zu ihrem Recht kommen. Und das Feuerwerk, die Zirkusmusik und das Puppen- und Marionettentheater. Der Scherenschnitt spielt im Kulturleben leider keine Rolle mehr. Aber das Musikvideo ist dafür seit seinen Anfängen mit den frühen Beatles-Filmen zum integralen Bestandteil dieses Segments geworden. Ich nehme natürlich jede weitere Kritik und Anregung gerne auf.

Frage: Ein etwas schwieriges Kapitel, aber die Frage muss sein: Um die Niederungen der Kulturindustrie hast du ja einen mehr oder weniger eleganten Bogen gemacht. Mit welchem Recht?
Sim: Die Frage danach ist durchaus berechtigt und berührt aber eine sehr komplizierte Gemengelage. Der Überbau eines kapitalistischen Marktes ist schließlich jenseits der Qualitäten der gleiche und beispielsweise die Punkkultur als eher authentisch gewachsene Kulturäußerung hat das ja in ihrer Kanalisierung bitter erfahren. Da wurden unzählige Bands, von denen wir nach ihrem Debüt nie wieder etwas gehört haben, angesichts des vielversprechenden Trends und der Gewinnerwartung bereits auf Verdacht hemmungslos aufgekauft und ihr kreatives Potential und das Potential dieser Jugendbewegung in dem Kokon der Kommerzialisierung rechtzeitig erstickt. Eine Helene Fischer oder die sogenannte volkstümliche oder Volksmusik, sagen wir mal in Form des vom ZDF gepäppelten Duos Marianne und Michael mögen vielleicht durch Umsatzstärke beeindrucken, aber in der Sparte selbst sind nur Nebendarsteller wie Hubert von Goisern, die Biermösl Blosn, Georg Ringswandl oder Haindling nach Jahrzehnten noch immer die Objekte von bereichernder und lohnender künstlerischer Auseinandersetzung und intellektueller Neugier.
Frage: Wenn wir uns auf diese kategorisierende Zuordnung mal einlassen…
Sim: Aber das ist – wie auch die Niederungen der altgewordenen Schlagersänger auf Malle, die sich zum dreitausendsten Mal spätnachts vor einem betrunkenen und gröhlenden Publikum durch „Ein Bett im Kornfeld“ quälen – eben auch ein Teil des Kulturgeschehens. Die auf einen schnellen Profit ausgerichteten Verwertungskonzepte sind ja nicht minder präsent und wirkmächtig. Ein Schnellschuß mit einer nach einem kalt durchdachten und straighten medialen Marketingmodell konzipierten Retortengruppe wie Tic Tac Toe hat mit einem Song wie „Ich find dich scheiße“ zweifellos auch für eine gewisse Zeit die Lebensgefühle von Menschen mitbestimmt und auf Biographien Einfluß genommen. Das darf man nicht übersehen, auch wenn sich die eigene Wertschätzung in Grenzen hält. Andere haben sich dabei vielleicht einen Heiratsantrag gemacht.
Frage: Es gibt aber doch entscheidende signifikante Unterschiede in der Dauerhaftigkeit der Aufladung, emotional und qualitativ. Verstehe ich das richtig?
Sim: Ja. Das ist es. Bestimmte Chansons der Knef zum Beispiel, an deren Texten sie damals übrigens auch selbst nicht zu knapp mitgestrickt hat, bleiben eben länger präsent, funktionieren noch über Jahrzehnte und über Generationen hinweg. Solche Textzeilen als Liedeinstieg wie 1962 „Da ist der Weg, der letzte den wir gingen“ vergisst man nicht so schnell. Heike Makatsch war 2009 dafür dankbar.
Der Markt entscheidet, nicht zuletzt Dank der begleitenden Aufmerksamkeitsökonomie, über die Reichweite und den Gewinn und damit über die Konzeption der weiterführenden Strategie. Das ist vordergründig angenehm für die Künstlerinnen und Künstler, ihre Agenturen und die Produzenten, wenn sie gut im Geschäft sind. Aber daraus bestehen nicht die entscheidenden Abdrücke von den Spuren in der Kulturgeschichte, die jemand hinterläßt. Johann Sebastian Bach starb 1750 und sein Werk geriet für Jahrzehnte in Vergessenheit. Erst 1829 sorgte Felix Mendelssohn Bartholdy für eine Bach-Renaissance. Und wir kennen zum Beispiel viele Filme, die beim Erscheinen gnadenlos geflopt sind, heute aber ihren anerkannt hervorragenden Platz im Fundus des kinematographischen Mythos behaupten.
Frage: Und wie ist dein Fazit?
Sim: Insofern haben die alltäglichen, schnell konsumierbaren Gebrauchs- und Verbrauchskulturen ebensowenig die Ausstellung zu belasten wie ein Exkurs in Walter Benjamins „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“.

Frage: Sim, dein Haus, das als „Unergründliches Obdach für Reisende“ den Namen einer legendären Haschrebellen-Kneipe im Westberlin der späten 1960er Jahre trägt, ist ja bekanntlich immer offen, weil auch andere Wesen bei dir übernachten oder baden können oder den Kamin für das Teebrauen benutzen. Wie war denn bisher die Resonanz?
Sim: Gut. Freundliche Kommentare, aber ich bekomme nicht viel mit. Als Davina Feenglöckchen und Louhi zu Besuch waren verlief sich der Drache wohl ins Bad und hielt sein Bild im Spiegel für einen Teil der Ausstellung (kichert). Ich zitiere mal aus dem Chat:

„Louhi: oh! und mich hat er im Bad hängen! *Staunt*
Davina Feenglöckchen: der große Schweiger mit seinem Parfum auch . Lustige Namen
Alice: *lacht*
Davina Feenglöckchen: warum hängst du denn im Bad? Etwa an der Wäscheleine zum trocknen?
Louhi: nein im Rahmen! glich neben dem Zuber!
Caladon Sunmo: das gibt Waschdrachenschuppen
Davina Feenglöckchen: dann gib acht, dass du nicht aus dem Rahmen fällst“

Frage (kichert auch): Wie lange ist denn die Ausstellung noch zu sehen?
Sim: Ooch, das hat keine Eile. Sagen wir mal: Bis mir etwas anderes Schönes einfällt.
Frage: Hat dir die Recherche für die Ausstellung Spaß gemacht?
Sim: Selbstverständlich. Mir ist nochmal klar geworden, wir umfangreich und vielfältig unsere Kultur ist. Das war ein Reintauchen in ein Meer voller Reichtum an Geist und Schönheit.
Frage: Und welches Bild hat dich am meisten gefreut?
Sim: Das ist schwer zu sagen. Fast alle haben mir gefallen und oft fiel die Auswahl auch sehr schwer. Zum Beispiel bei Udo Lindenberg und Rio Reiser, die ja beide auch die Tür für die deutsche Sprache im Rock/Pop-Bereich geöffnet haben. Da glaubte ja vorher niemand, dass das funktionieren könnte. Spontan denke ich aber an das Bild von Fritz Wunderlich. Das hat was, diese biedere 60er-Jahre-Spießerwohnung und darin dann dieses Leben durch das Singen und dabei dieses herrliche, lebendige, mitsingende Kind.
Frage: Lieber Sim, ich danke dir für deine Auskünfte und deine Geduld.
Sim: Ebenfalls vielen Dank, es war mir ein großes Vergnügen.

 

Fotoausstellung: 47 Facetten der Kultur – 47 Portraits
„Am schiefen Apfelbaum“ (4|19) bei Sim
Von 0 bis 24 Uhr geöffnet

 

 

Die Ausstellung findet im Wohnzimmer statt

um mögliche Tipparbeit zu vermeiden hier die Namensliste der Portraits:

Michael Ballhaus (Kameramann)
Pina Bausch (Tanztheaterregisseurin)
F. W. Bernstein (Cartoonist, Lyriker)
Joseph Beuys (Bildhauer, Aktionskünstler)
Wolf Biermann (Liedermacher)
Heinrich Böll (Autor)
Luigi Colani (Designer)
Wiglaf Droste (Satiriker)
Alfred Eisenstaedt (Fotograf)
Michael Ende (Kinderbuchautor)
Hans Magnus Enzensberger (Lyriker)
Rainer Werner Fassbinder (Filmemacher)
Günter Grass (Schriftsteller)
Franz Greno (Buchgestalter, Verleger)
Josef Hegenbarth (Illustrator)
Hans Werner Henze (Komponist)
Dieter Hildebrandt (Kabarettist)
Martina Hill (Komikerin, Schauspielerin)
Janosch (Illustrator, Kinderbuchautor, Schriftsteller)
Horst Janssen (Zeichner, Grafiker, Plakatkünstler)
Hildegard Knef (Chansonsängerin, Schauspielerin)
Erika Köth (Sopranistin)
Karl Lagerfeld (Modeschöpfer)
Peter Latz (Gartenarchitekt)
Patrick Lehnen (Zauberer)
Nikolaus Lehnhoff (Opernregisseur)
Udo Lindenberg (Texter, Sänger, Popkultur-Legende)
Albert Mangelsdorff (Jazzposaunist)
Wolfgang Menge (Drehbuchautor, Regisseur)
Bernhard Minetti (Schauspieler)
Wilfried Minks (Bühnenbildner, Regisseur)
Heiner Müller (Theaterautor)
Frei Otto (Baumeister)
Mirjam Pressler (Übersetzerin, Kinder- und Jugendbuchautorin)
Rio Reiser (Texter, Sänger)
Gerhard Richter (Maler)
Christoph Schlingensief (Theaterregisseur)
Helge Schneider (Clown, Komiker, Jazzmusiker)
Hans Schnier (Clown) (´´Ich bin ein Clown und sammle Augenblicke´´.)
Georg Schramm (Kabarettist)
Ralf Schweiger (Parfumeur)
Gerhard Seyfried (Comiczeichner)
Klaus Teuber (Spieleautor)
Katharina Thalbach (Schauspielerin)
Christian Thielemann (Dirigent)
Eckart Witzigmann (Koch)
Fritz Wunderlich (Tenor)

viel spass
lg
sim

 

 

 

 

(Simplicius Simplicissimus)

26
Feb

Geburtstagsliste

   Von: Calisto in Bürger hautnah

Eine Geburtstagsliste wurde gewünscht, jeder der daran teilhaben möchte, schickt dem Boten einfach sein simkeanisches Geburtstagsdatum und wir vervollständigen die Liste.

Es geht um die simkeanischen Geburttage, also wann seit ihr hier geboren. Nicht um die realen.

Januar:

 

Februar:

Fiona 24.02
Nyarla Thotep 28.02

 

März:

Amara 07.03
Mecon 12.03
Freya 13.03
Samuela 14.03
Borbeth 19.03
Georgina 24.03
Grandlady 24.03

Knorke Starkbier 24.03
Riondo 25.03

 

Dezember:

Ninawe 21.12
Chalek 27.12
Kätchen 30.12

Leicht lächelnd stand Auwedergraue am Marktplatz. Neben sich Klamdor und ein paar andere Simkeaner.
„Gestern begann Klamdor die Feuertaufe und akzeptierte die drei Aufgaben“, beginnt Auwedergraue seine kleine Rede.
„Ähm … verkündest du das heute Abend nochmal? Da sind mehr Leute hier“, meint Klamdor und zeigt auf die wenigen Marktplatzbesucher.
„Jedoch gibt es nun eine Änderung“, erzählt Auwedergraue weiter und ignoriert Klamdors Einwand.
„Die dritte Aufgabe wird geändert. Bisher war die Aufgabenstellung so, das er einen blauen Tschäät beseitigen musste. Nun wurde der blaue Tschäät mit einem grünen Tschäät ausgetauscht“, sagt Auwedergraue.
„Der Grund hierfür ist einfach. Für Klamdor wird es noch lange unmöglich sein, einen blauen Tschäät zu verletzen, geschweige denn, den zu erledigen. Somit ist die Aufgabe für ihn nicht lösbar und würde unweigerlich zu seinem Tode führen. So hart die Aufgaben einer Feuertaufe auch sind, sie müssen lösbar sein. Einen grünen Tschäät zu beseitigen wird für Klamdor auch schon schwer genug werden und der Prüfung Genüge sein. So sei es beschlossen und verkündet. Zu Ehren Angrosch“, erklärt Auwedergraue die Aufgabenänderung. Klamdor guckt sich währenddessen die Gesichter der umstehenden Marktbesucher an.
„Was ist nun die schlechte Nachricht?“, fragt er und wendet sich an Auwedergraue.
„Die schlechte Nachricht war, das deine Aufgabe verändert wurde“, grinst Auwedergraue.
„Blaue Tschääts sind doof“, sagt Karana und reibt sich ein paar wunde Stellen.
„Gortoscha mortomosch!“, beendet Klamdor die Aufgabenänderung.

(Alexa Viator)

24
Apr

Interview mit Nyarla

   Von: Lady Sharina in Bürger hautnah

 

Heute befragen wir Nyarla und die Antworten sind kurz und knackig. ^^

Lady Sharina:“Nyarla erzählst du mal wie du nach Simkea gefunden hast?
Nyarla Thotep:“Flynxy Beschwören Nyarla hier. *zeigt ein Empfehlungsschreiben von Phillip Lynx vor*
Flynxy sagen, sollen anschauen und schauen ob lustig sein. Nun Leute hier Nyarla ertragen müssen :3.“

Lady Sharina:“.Als was siehst du dich eigentlich an? Der Name klingt ja weiblich.“

Nyarla Thotep:“Das einfache Frage sein. Nyarla Nyarla sein :3.“

Lady Sharina:“Wie ich mitbekommen habe, lernst du gerade Alchemie,bzw Heilkunde. Was kannst du bisher noch?
Nyarla Thotep:*grübelt* „Zeugs finden, allgemeines Geschick, ein wenig verzaubern und Nyarla anfangen zu lernen brauen Alkohol :3.“

Lady Sharina:“Und schon Pläne was du später noch lernen willst?“
Nyarla Thotep:“Nyarla glauben, erstmal lernen soltle was jetzt schon zu lernen planen. Neben Verzaubern noch Heilkunde :3.“
Lady Sharina:“.Deine Aussprache finde ich putzig, ist das für dein AW- Mensch nicht anstrengend?“
Nyarla Thotep:“Mit Zeit daran gewöhnen tun. Eine Macke mehr oder weniger nicht schaden. :3″

Lady Sharina:“^^. Was für ein Eidruck hattest du hier die ersten Tage? (Mal abgesehen von den teilweise nicht schönen Bemerkungen wegen Nyarlas Ausdrucksweise).“
Nyarla Thotep:“Das alle witzig und freundlich sein tun :3
In Zwischenzeit auch fast alle sich an Nyarlas Aussprache gewöhnt haben :3.“

Lady Sharina:“das ist gut. ;-) ! Du bist meist in der Stadt, hast du vor alle Regionen zu erkunden, oder eher nicht?“
Nyarla Thotep:“Nyarla in Stadt meißtens sein, weil Arbeit viel in und um Stadt sein. Erkunden sicherlich werden auch, aber erstmal anlegen Vorräte für Reisen :3.“

Lady Sharina:“.Ich hoffe es gefällt dir gut und du hast an unserem Land nichts größeres auszusetzen?“

Nyarla Thotep:“Viel verlaufen können in Land. Einziges kleines Kriterium sein. :3.“

Lady Sharina:“Ach das gibt sich, wenn du erst die Gebiete besser kennen lernst. Liest du den Boten?“

Nyarla Thotep:“*nickt eifrig* Immer wenn Leute gelesen haben fertig, Nyarla gebrauchten Boten in Bürgertreff (Forum) klauen und lesen :3.“

Lady Sharina;“Tz,tz! Trotzdem vielen Dank das du dir die Zeit genommen hast. ^^

(Lady Sharina)

 

 

 

 

 

„Du wirst von mir drei Aufgaben bekommen, die den Werten aller Clans entsprechen“, beginnt Auwedergraue den Halbzwerg Klamdor zu erklären, „besonders die letzte ist gefährlich und könnte deinen Tod bedeuten.“
„Welche Aufgaben?“, fragt Klamdor direkt nach.
„Ich stehe Klamdor zur Seite. Nur auf den Friedhof nicht … besser ist es“, sagt Maddie.
„Dann stehe ich vor Angrosch“, sagt Klamdor.
„Deine erste Aufgabe: Schmiede eine Feuersteinaxt und weihe diese Angrosch“, erklärt Auwedergraue die erste Aufgabe, während Maddie ihr Handtuch enger um sich zieht und man Linay ansieht, wie sie ihre Luft anhält und gespannt Auwedergaue zuhört.
„Nun gut, das kann dauern mit TW 0“, sagt Klamdor.
„Deine zweite Aufgabe“, spricht Auwedergraue die nächste Aufgabe an, „finde heraus, was du machen musst, um einen Kampfzähler zu bekommen und weise so 50 Tötungen vor.“
Karana meint, er hätte noch ein paar Feuersteine da, die Klamdor ja ins Essen fallen könnten beim schmieden einer Kampfaxt.
„Niemand hat je behauptet, dass die Feuertaufe so leicht ist“, erklärt Auwedergraue.
„Das ist leicht“, atmet Klamdor erleichtert aus.
„Die dritte Aufgabe ist die schwerste. Erschlage einen blauen Tschäät“, sagt Auwedergraue.
„Für mich wäre das nicht leicht“, meint Linay leise murmelnd.
„Den blauen? Aua“, sagt Taraxa, während Maddie schon nach einigen Heiltränken kramt.
„Auwe, du solltest die Aufgaben wo notieren, da jeder die sieht und die Erfolge verfolgen kann“, schlägt Taraxa vor.
„Ich kenn die Dinger zwar nicht, aber eure Reaktionen lassen mich böses erahnen“, sagt Linay, als sie in die entsetzten Gesichter guckt.
„Klamdor, im Vulkan baden wäre einfacher gewesen“, lacht Karana, „aber du schaffst das schon.“
„50 Tötungen?“, wundert sich Erendyra.
„Ich sagte dir schon, dass du die Aufgaben dein Leben kosten können und du bist nicht gezwungen diese anzunehmen“, sagt Auwedergraue, während Maddie ihre 1800 getöteten Monster aufzählt und dann meint, das sie erst vier Blaue erledigt hätte.
„Zudem ist ein blauer Tschäät einem Drachen aus der alten Welt ähnlich“, zieht Auwedergraue den Vergleich.
„Ich bin sicher, dass du das schon schaffst, Klamdor“, sagt Linay aufmunternd zu Klamdor, während Maddie Auwedergraues Vergleich an die alte Welt bestätigen kann.
„Erschlug man in der alten Welt Drachen alleine?“, fragt Karana nach.
„Echte Drachentöter schon“, antortet Linay auf Karanas Frage.
„Blaue Tschääts auch haben Karfunkelsteine?“, stellt Nyarla Thotep seine Frage.
„Oder hat man sich dafür Juveline, Gott, die nennt man die Viecher, jedenfalls hat man solche allein erschlagen?“, fragt Karana weiter nach und Linay nickt.
„Das kann dauern“, meint Klamdor.
„Nein, nur die, die durch die Feuertaufe gingen“, sagt Auwedergraue. Nyarla Thotep murmelt was von einem Jagdtrupp, während Auwedergraue die Drachenjäger erwähnt.
„Ich denke, das ist machbar“, sagt Klamdor.
„Ist das nicht gleich, wie lang es dauert? So langAngrosch sieht, das du dich vorbereitest“, fragt Linay.
„Da“, ruft Karana und zeigt in den Himmel, „Angrosch ruft dich.“
„Hui. Nyarla sich fühlen immer Heimischer“, sagt dieser.
„Das kommt aber wie aufs Stichwort“, sagt Klamdor.
„Los! Geh hin!“, sagt Karana, während Linay zum verdunkelten Himmel schaut und hofft, dass das kein Vorzeichen ist.
„Nyarla sich fragen, ob der Hohepriester wollen erwachen?“, fragt Nyarla Thotep.
„Ne, des is eher ne art Gott“, klärt Taraxa auf.
„Noch eines“, setzt Auwedergraue an, „du musst deine Aufgaben alleine erledigen. Egal wie lange es dauert, niemand darf dir dabei helfen. Und der jeweilige Erfolg muss per Taube an mich gesendet werden.“
„Ist das ein ´ich stimme den drei Aufgaben zu´ oder ist das ein ´ich bin so heiß wie ein Vulkan und heute verbrennst du dich daran?“, fragt Karana. Linay nickt Klamdor mit einem Lächelnd zu und guckt dann zu Auwedergraue.
„Alles wird gut“, umarmt Klamdor Linay.
„Ganz bestimmt. Ich glaube ganz fest, das du das schaffst“, nickt sie ihm zu. Klamdor schlägt mit der Faust auf sein Herz und sieht Auwedergraue in die Augen.
„Natürlich alleine … ist doch selbstverständlich“, sagt Linay.
„So sei es. Ich nehme die Aufgaben an Ka baskan draxin!, sagt Klamdor ernst.
„Nun, wo schreiben wir dies nieder“, stellt Klamdor die wichtige Frage.
„Auch ich glaube, das du das schaffen kannst und dann bist du ein Ehrenvolles Mitglied des Feuerzwegenclans und eines Tages, möge dieser fern sein, würdig Angrosch mit erhobenen Blickes entgegen zu gehen“, sagt Auwedergraue.
„Am schwarzen Brett?“, fragt Taraxa auf Klamdors Frage ihre Frage.
„Habt Ihr die Aufgaben denn schon selbst gelöst?“, fragt Chucky Anwedergraue.
„Großartig! Ich wünsche dir vom Herzen viel Erfolg und gutes gelingen, Klam. Und ich werd schonmal anfangen, für ein großes Fest zu sammeln“, grinst Linay.
„Oder für die Segnung“, lacht Klamdor.
„Ich habe diese Aufgaben – in ähnlicher Art – in der alten Welt schon erledigen müssen, sonst wäre ich in keinem Clan mehr“, antwortet Auwedergraue auf Chaleks Frage.
„Drängt ihn nicht … lasst ihm seine Zeit … die wird er brauchen“, sagt Auwedergraue den Anwesenden, während Maddie sagt, das sie auch den Weg als Teil der Aufgabe sieht.
„Eine Frage hätte ich noch“, meldet sich Klamdor.
„Frag“, lässt Auwedergraue Klamdor den Vortritt.
„Muss ich die Materialien für die Feuersteinaxt auch besorgen oder kann ich die kaufen und muss nur schmieden?“, fragt er.
„Wie du an das Material kommst, ist dir überlassen … entscheidend ist das Schmieden.“
„Genau, jeder ist seines Materials Schmied“, lacht Moonstone.
„Na, das ist doch schon mal was“, atmet Klamdor erleichtert auf.
„Schreibst du das am schwarzen Brett nieder und ich melde die Erfolge“, schlägt Klamdor vor.
„Ich hätte mal eine retorische Frage, ob auch ein nicht geborener Zwerg unter welchem gewissen möglichen Umständen vielleicht eine Feuertaufe…“, versucht Maddie ihre Frage zu stellen, „ich würde Klamdor auch nur unterstützend beistehen ohne zu helfen!“
„Rein Rhetorisch ist das möglich“, antwortet Auwedergraue und Maddie dankt knicksend.
„Angarusch-orom-drosch! So sei es, Baroschem“, sagt Klamdor.
„Öhm, Ingrimm nimm das Feuerlicht und begleite unsre Schicht, nur des Gottes Hammerschlag, beende unsren Arbeitstag“, sagt Moonstone.
„Bei der ersten Aufgabe, das Material beibringen ist als Unterstützung erlaubt, das Schmeiden muss er jedoch selbst erledigen“, sagt Auwedergraue.
„Linay“, ruft Klamdor die junge Dame.
„Erste Nebenaufgabe mit Bravour bestanden“, lacht Auwedergraue.
„Ja bitte, anwesend mehr oder weniger“, meldet sich Linay.
„Auf die Aufgaben und was kommen möge“, lacht Klamdor und stoßt mit den anderen an.
„Auf das dir die Götter bei deinem Vorhaben begleiten und ihre Hand schützend über dich halten“, sagt Auwedergraue.
„Linay, dich betrachte ich als moralische Unterstützung“, sagt Klamdor.
„Und Maddie, wirst du meine, wie sagt man hier? Schildmaid?“, fragt Klamdor Maddie und diese streckt Schild und Schwert in die Höhe und nickt.
„Mich? Die behandtuchte Dame ist glaub ich, eher dazu geeignet“, sagt Linay.
„Oh, Schildmaid … na gut, passt mir gut auf, moralisch kann ich besser als mit Schild und Schwert“, grinst Linay.
„So sei es“, sagt Klamdor.
„Ich bin zu allen Schandtaten und zu allen erlaubten Hilfen, wie Heiltrank reichen zur Stelle und neben ihrem Freund“, sagt Maddie und wird von Auwedergraue darauf hingewiesen, das ein vorheriges halbtot schlagen des Tschäät nicht erlaubt ist.
„Auwe, ich besiegle dies mit meinem Blut“, sagt Klamdor und schneidet sich mit dem Dolch in die Hand und lässt Blut auf die Erde träufeln.
„So sei es“, sagt auch Auwedergraue und schneidet sich ebenfalls in die Hand.
„Hiermit sei gelobt, das Klamdor nach seiner Prüfung ein ehrenvolles Mitglied des Feuerzwergen-Clans sei. Mein Blut für die Götter als Zeugen“ während auch sein Blut auf die Erde tropft, wird es einigen Zuschauern leicht grün um die Nase. Der Zwerg Auwedergraue, sowie unser Halbzwerg Klamdor reichen sich die blutenden Händer und sagen beide: „Unser Blut für Angrosch.“
„Viel Glück und Erfolg, mein Bruder“, sagt Auwedergraue.
„Angarusch-orom-drosch!“, erwidert Klamdor.
„Und den Segen Atasinouns“, murmelt Linay leise.
„So sei es, Danke mein Bruder“, sagt Klamdor, während Vidura mit Blutkonserven und Pflaster zu den beiden eilt.
„Vid, das brauchen wir nicht. Zwerge sind hart im nehmen und zudem müssten wir uns schämen, wegen jedem wehwehchen gleich zum Heiler zu rennen“, sagt Auwedergraue zu Vidura und Klamdor lacht.
„Auf Klamdor … Baroschem“, ruft Auwedergraue und hebt sein Glas.
„Baroschem“, sagt Klamdor.
„Auf Klamdor Baroschem“, stoßt Rodinia an.
„Ich werde morgen damit beginnen“, sagt Klamdor.
„Kein Problem Klam, nimm dir die Zeit, die du brauchst. Die kopflosen Renner sind meist die Verlierer“, lacht Auwedergraue.
„Ich weiß, auwe“, erwidert Klamdor.
„Vertraue deinem Zwergeninstinkten und du wirst bestehen. Vertraue nicht den Göttern, weil die meist in dem entscheidenen Augenblick gerade nicht hinschauen. Vertraue nur dir selbst!“, sagt Auwedergraue.
„Das werde ich tun“, nickt Klamdor, „dann gehe ich zur Ruhe um mich zu stärken.

(Alexa Viator)